Amtsgericht

Besitz von Kinderpornos: Amtsgericht Göttingen verurteilt 53-Jährigen zur Bewährungsstrafe

Der Eingang zum Amtsgericht Göttingen
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Der Eingang zum Amtsgericht Göttingen: Hier wurde nun ein 53-Jähriger aus dem Landkreis Göttingen zur einer Bewährungsstrafe verurteilt (Archivbild).

Ein 53-jähriger Mann aus dem Landkreis Göttingen hat sich am Freitag wegen des Besitzes von Kinderpornos vor dem Amtsgericht Göttingen verantworten müssen.

Göttingen - Das Gericht verurteilte den Angeklagten zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Die Strafe sei zur Bewährung ausgesetzt worden, teilte ein Gerichtssprecher mit. Als Bewährungsauflage müsse der zweifache Vater, der inzwischen geschieden und in den Landkreis Northeim verzogen sei, 2000 Euro an den Kinderschutzbund zahlen.

Der Angeklagte war ins Visier der Strafverfolger geraten, nachdem Experten des FBI und des Bundeskriminalamts eine Internet-Plattform für kinder- und jugendpornografische Inhalte gesprengt hatten. Im Zuge der Ermittlungen habe sich herausgestellt, dass der 53-Jährige zu den Nutzern dieser Plattform gehört habe.

Die Polizei habe dann in den Jahren 2018 und 2019 zwei Durchsuchungen bei dem Angeklagten vorgenommen. Beide Male seien auf dessen Rechner kinderpornografische Inhalte gefunden worden, sagte der Justizsprecher. Der Angeklagte habe sich zwischenzeitlich in einer Klinik einer Therapie unterzogen. (Heidi Niemann)

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