Bestattungsriten: Tod vor 4000 Jahren

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Keine Haut, viel Knochen: Die Alte Mensa am WIlhelmsplatz zeigte vergangenes Jahr 39 Skelette.  

Göttingen/Wolfenbüttel. Wie sahen Bestattungen und religiöse Riten vor mehr als 4000 Jahren aus? Diese Frage beantwortet die archäologische Ausstellung „Stück für Stück ins Grab“ im Archäologischen Museum in Wolfenbüttel.

Die Kabinettausstellung, die durch Mitarbeit von Göttinger Studenten entstanden ist, thematisiert besonders die so genannten Glockenbecherkultur im Braunschweiger Land. Dabei handelt es sich um eine Kulturgruppe aus dem ausgehenden dritten Jahrtausend vor Christus, die nach ihren typischen glockenförmigen Bechern benannt ist.

Im Fokus liegt eine Grabgruppe aus Schöningen, die im Dezember 2000 entdeckt wurde und bis heute das einzige bekannte Gräberfeld der Glockenbecherkultur in Niedersachsen ist.

Die Ausstellung ist seit dem 10. März, im Archäologischen Museum Wolfenbüttel, Kanzleistraße 3, zu sehen. Das Museum ist Teil des Braunschweiger Landesmuseums und zeigt die Ausstellung bis zum 15. Oktober. Der Eintritt für Erwachsene kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Kinder zwischen sechs und 17 Jahren zahlen zwei Euro, Kinder bis fünf Jahre haben kostenlosen Eintritt. 

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