Metronom fährt weiter

GDL bestreikt die DB für 98 Stunden: Privatbahnen als Alternative

Göttingen. Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GdL) streikt im Personenverkehr von Donnerstag, 6. November, 2 Uhr bis Montag, 10. November, 4 Uhr – insgesamt 98 Stunden. Das berichtet die GDL auf ihrer Homepage.

Der Metronom und die anderen Privatbahnen Cantus und Nord-West-

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Bahn, die ebenfalls in Südniedersachsen unterwegs sind, fahren normal nach Fahrplan. Für viele Familien könnte der Streik zum Problem werden. Hintergrund: Am kommenden Wochenende enden die Herbstferien in Niedersachsen. Viele sind bei der Rückreise auf die Deutsche Bahn angewiesen. Im Metronom, der auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Göttingen und Hamburg unterwegs ist, werden alle gültigen Fahrkarten des Nah- und Fernverkehrs anerkannt. Damit könnten die Züge erneut zu einer wichtigen Alternative für Bahnkunden werden.

Weitere Infos: www.bahn.de/aktuell

Infos zur Situation auf einzelnen Bahnhöfen

Metronom weist schon jetzt vorsorglich darauf hin, dass es wegen des verstärkten Andrangs zu leichten Verspätungen kommen kann. Im Güterverkehr will die GDL bereits am Mittwoch ab 15 Uhr die Arbeit niederlegen. Dort soll die Arbeit für insgesamt 109 Stunden ruhen. Heftige Kritik an der GdL kommt vom Fahrgastverband Pro Bahn: „Die Gewerkschaft der Lokführer und ihr Vorsitzender Claus

Weselsky dürfen nicht länger alles auf eine Karte setzen und kompromisslos alle Einigungsvorschläge vom Tisch wischen“, sagt Pressesprecher Gerd Aschoff. (bsc)

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