Betrug: Vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter erleichtern Konten

Göttingen. Die Göttinger Polizei warnt vor Trickbetrügern: Sie geben sich am Telefon als Mitarbeiter des Computer-Unternehmens Microsoft aus und spähen dann Computer aus.

Mit dem Vorwand über den Browser Firewall Überprüfungen zu möglichen Viren starten zu müssen, gelingt es den Betrügern durch geschicktes Fragen und Vorgehen , Zugang zum jeweiligen Rechner zu erlangen.

Dann wird es heikel: Durch Manipulation des angezapften Rechners gaukeln sie den Opfern vor, dass sich Schad-Software und Viren auf ihren Rechnern befänden.

Anschließend sei es dann ein Leichtes, den Opfern entsprechende Schutzprogramme gegen Online-Bezahlung zu installieren, teilt die Polizei mit.

Wenig später müssen die Betrogenen bei einem Blick auf ihren Kontostand feststellen, dass ihnen mehrere hundert Euro vom Konto abgebucht wurden, die ins Ausland geflossen sind.

So erging es jüngst auch einer 49-jährigen Göttingerin. Sie stellte fest, dass Unbekannte mehr als 700 Euro von ihrem Giro-Konto abgebucht hatten.

Zuvor hatte sie ein Telefonat mit einem angeblichen Microsoft-Mitarbeiter geführt und online ein Schutzprogramm erworben.

Die Polizei rät deshalb: Auf gar keinen Fall Computer-Daten wie die ID-Nummer oder Passwörter an Dritte weitergeben, weder am Telefon, noch per Mail. Und: Wenn Schad-Ware oder Trojaner auf dem Rechner sein sollten, bitte den Computer-Fachmann ihres Vertrauens oder einen Fachhändler zu Rate ziehen.

Rubriklistenbild: © Foto: dpa

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