Raubüberfall auf 83-Jährige

Bundesgerichtshof bestätigt höhere Haftstrafe für den Täter aus Göttingen

Gerichtsgebäude in Göttingen: Landgericht und Amtsgericht Göttingen am Maschmühlenweg.
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Das Landgericht in Göttingen: Der Bundesgerichtshof bestätigt jetzt ein Urteil.

Jetzt ist es endgültig entschieden: Ein bereits mehrfach vorbestrafter 25-jähriger Angeklagter muss wegen eines Raubüberfalls auf eine 83-jährige Frau in Göttingen für sieben Jahre ins Gefängnis.

Göttingen – Der Bundesgerichtshof (BGH) habe die Revision des Angeklagten gegen das jüngste Urteil des Landgerichts Göttingen als unbegründet verworfen, teilte ein Justizsprecher am Mittwoch mit. Damit sei das Urteil jetzt rechtskräftig (Aktenzeichen 6 StR 503/21).

Der Angeklagte war im September 2019 einer 83-jährigen Frau, die kurz zuvor in einer Sparkassenfiliale in der Göttinger Innenstadt 1500 Euro abgehoben hatte, bis zu ihrem Wohnhaus gefolgt. Nachdem er hinter ihr das Haus betreten hatte und sie die Treppe hinaufgehen wollte, versuchte er, ihr die Handtasche zu entreißen. Die Frau verlor bei dem Angriff ihr Gleichgewicht und stürzte ungebremst die Stufen hinunter auf die linke Gesichts- und Körperhälfte.

Die 83-Jährige wurde bei dem Überfall schwer verletzt und leidet bis heute unter den körperlichen und psychischen Folgen der Tat. Bei einem ersten Prozess erhielt der Mann eine Haftstrafe von fünf Jahren. Dagegen legt die Staatsanwaltschaft erfolgreich Revision ein. Der zweite Prozess endete mit einer deutlich höheren Haftstrafe. Der Bundesgerichtshof hatte an dem neuen Urteil nichts zu beanstanden. (Heidi Niemann)

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