Tierseuche macht sich in Bienenbeständen breit

Bienen rund um Göttingen leiden an Faulbrut

Göttingen. Rund um Göttingen macht sich die Amerikanische Faulbrut bei Bienen breit. Die Tierseuche ist in Bienenbeständen in Bovenden, Lenglern und Harste, in Weende und den übrigen westlichen Ortsteilen von Göttingen sowie in Rosdorf ausgebrochen, teilte der Landkreis Göttingen mit.

Die Behörde hat Sperrgebiete eingerichtet.Der Befall mit der „Amerikanischen Faulbrut“ führt dazu, dass die älteren Bienenmaden absterben und so eine Fortpflanzung des Bienenvolkes unmöglich wird. Die Seuche ist hoch ansteckend. Durch Verflug und Räuberei der Bienenvölker untereinander droht eine schnelle Ausbreitung.

Die Imker im Sperrgebiet müssen alle Standorte Ihrer Bienenvölker melden und untersuchen lassen. Bienenvölker dürfen bis auf weiteres nicht aus dem Gebiet entfernt oder neue Bienenstände in das Sperrgebiet eingeführt werden. Details dazu regelt die Bienenseuchenverordnung. (p)

Nähere Auskünfte beim Veterinär- und Verbraucherschutzamt für den Landkreis und die Stadt Göttingen, Telefon 0551-525-493. Sperrgebiete unter www.landkreisgoettingen.de

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