Bischof ist „schockiert und bestürzt“

Bistum Hildesheim entlässt Lehrer wegen sexuellen Missbrauchs

+
Reagierte schockiert und bestürzt auf den Fall an der Marienschule: Hildesheims Bischof Norbert Trelle.

Hildesheim. Das Bistum Hildesheim hat gegen einen Lehrer der katholischen Marienschule in Hildesheim Strafanzeige wegen sexuellen Missbrauchs Schutzbefohlener gestellt.

Der Pädagoge habe zugegeben, gegenüber einer jugendlichen Schülerin „sexuell übergriffig“ geworden zu sein, teilte das Bistum am Dienstag mit. Er sei vom Unterricht suspendiert und fristlos entlassen worden. Außerdem dürfe er die Schule nicht mehr betreten. Bischof Norbert Trelle zeigte sich „schockiert und bestürzt“.

Die Eltern der Schülerin informierten den Angaben zufolge die Schulleitung in der vergangenen Woche über den Missbrauch. Der zuständige Direktor der Hauptabteilung Bildung im Bischöflichen Generalvikariat Hildesheim, Jörg-Dieter Wächter, habe den Lehrer daraufhin unverzüglich vorgeladen. Im Gespräch habe der Mann seine Tat zugegeben.

Das Bistum hat der Jugendlichen und ihren Eltern nach eigenen Angaben umfassend Hilfe angeboten. Zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen werde die Diözese keine weiteren Angaben zu diesem Fall machen, hieß es.

www.bistum-hildesheim.de

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.