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Blindgängersuche in Göttingen: 23 Zeitzeugen meldeten sich bei der Stadtverwaltung

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Von: Bernd Schlegel

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Das Gelände an der Leine in der Göttinger Weststadt mit der S-Arena (unten rechts) aus der Luft.
Das Gelände an der Leine in der Göttinger Weststadt mit der S-Arena (unten rechts) aus der Luft. Aktuell laufen auf dem Areal Sondierungen zu möglichen Blindgängern. © Stefan Rampfel

Göttingen – Nach einem Aufruf der Stadt Göttingen haben sich 23 Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg gemeldet. Sie gaben wichtige Hinweise, wo möglicherweise Bombenblindgänger liegen.

„Die Stadt Göttingen und die Fachleute des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen haben durch die Aussagen der Zeitzeugen wertvolle neue Erkenntnisse gewonnen“, sagt Erste Stadtrat Christian Schmetz, der sich per Brief bedankte.

Die Stadt arbeitet bei den laufenden Sondierungen eng mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen (KBD) zusammen. Er veranlasste auf Basis der Zeitzeugen-Angaben 18 Luftbildanalysen und markierte mehrere Blindgängerverdachtspunkte, die nun weiter untersucht werden müssen. Weitere Hinweise sind willkommen.

Nach Erkenntnissen der Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes dürfte es im Zweiten Weltkrieg 27 Luftangriffe auf Göttingen gegeben haben. Den Plänen der Alliierten zufolge wurden dabei mehr als 2400 Bomben abgeworfen. (Bernd Schlegel)

Weitere Informationen unter goe.de/bombenverdacht

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