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Blindgänger-Sprengung verzögert Bauprojekte: Godehardstraße noch zwei Monate dicht

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Von: Bernd Schlegel

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Gesperrte Godehardstraße in Göttingen.
Godehardstraße in Göttingen: Die wichtige Durchgangsstraße bleibt voraussichtlich bis Ende Oktober westlich der Hildebrandstraße gesperrt. © Bernd Schlegel

Die Sprengung der Blindgänger Ende Juli in Göttingen sorgt für Verzögerungen bei Bauprojekten. Das hat Auswirkungen auf den Straßenverkehr.

Göttingen – Die Bauarbeiten im Bereich der Godehardstraße in Göttingen verzögern sich. Voraussichtlich bis Ende Oktober müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen und Umleitungen in Kauf nehmen.

Laut Göttinger Stadtverwaltung bleibt die Godehardstraße weiterhin westlich der Hildebrandstraße gesperrt. In diesem Bereich erweitern die Stadtwerke Göttingen und die EAM Netz als Gemeinschaftsprojekt das Fernwärmenetz sowie das Stromnetz und gewährleisten so unter anderem die zuverlässige Versorgungssicherheit.

Sperrung der Godehardstraße dauert an - Umleitungen sind möglich

Im Bereich der Godehardstraße laufen zudem weiterhin in enger Abstimmung mit der Stadt Göttingen umfangreiche Sondierungsarbeiten zur Kampfmittelerkundung. Diese Untersuchungen verzögern sich allerdings, so die Verwaltung.

Maßgeblich für die Verlängerung der Arbeiten verantwortlich ist die Sprengung von fünf Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg Ende Juli sowie die weiteren Sondierungs- und Entschärfungsarbeiten auf dem Areal am Schützenplatz. Außerdem hat sich gezeigt, dass im Bereich Godehardstraße deutlich erschwerte Bodenverhältnisse vorhanden sind, die eine umfangreiche Abtragung der Fahrbahn notwendig machen.

Schwierige Bodenverhältnisse erfordern umfangreichere Arbeiten

Zudem wird im Anschluss an die Sondierungen des Kulturzentrums noch an das Göttinger Fernwärmenetz angeschlossen. Das ist Teil des Klimaschutzprogramms der Stadt. Damit soll auch eine spätere Sperrung der Godehardstraße vermieden werden.

Die beteiligten Institutionen gehen unterdessen davon aus, dass die beschriebenen Gemeinschaftsmaßnahmen voraussichtlich Ende Oktober 2022 abgeschlossen sein werden, sofern sich bei den Sondierungen kein konkreter Verdachtspunkt ergibt. Anlieger sowie Anwohner wurden bereits informiert. Ziel ist es laut Verwaltung, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. (bsc)

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