Sondierungen in der Weststadt

Blindgänger-Verdacht bestätigte sich in Göttingen erneut nicht

Eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg: Sie war im Oktober in Göttingen entschärft worden, Jetzt werden weitere Verdachtspunkte untersucht.
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Eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg: Sie war im Oktober in Göttingen entschärft worden, Jetzt werden weitere Verdachtspunkte untersucht.

Bei den jüngsten Kampfmittelsondierungen in der Göttinger Weststadt hat sich in der vergangenen Woche glücklicherweise kein Blindgänger-Verdachtspunkt bestätigt. Erstmals wurden Bereiche östlich der Leine unter die Lupe genommen.

Göttingen – Insgesamt werden dort acht Punkte auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht. Für die Arbeiten sind zwei Wochen eingeplant. Deshalb laufen die Untersuchungen ab Montag, 22. November, weiter.

Während der Arbeiten kommt es zeitweise zu Sperrungen von Wegen und Parkplätzen östlich der Leine. Die Stadtverwaltung bittet Passanten weiterhin, die Absperrungen zu beachten, um die Sondierungsarbeiten nicht zu behindern.

Unterdessen haben jetzt die Vorbereitungen zur Sondierung im Bereich der Bezirkssportanlage Maschpark begonnen. An dieser städtischen Anlage werden insgesamt sieben Verdachtspunkte untersucht. Vier Punkte davon liegen unter dem künstlich aufgeschütteten Wall. Zusätzlich sind weitere Arbeiten zum Abfangen der jeweiligen Böschung erforderlich. Die Vorbereitungen werden voraussichtlich eine Woche dauern.

Anfang Dezember sollen dann die eigentlichen Sondierungen beginnen. Neben den vier Punkten unter dem Wall werden zwei weitere Verdachtspunkte auf dem Gelände der Bezirkssportanlage und ein Punkt vor der Anlage untersucht. Die Arbeiten an den sieben Punkten sollen vor Weihnachten abgeschlossen sein.

Insgesamt gibt es etwa 80 Blindgänger-Verdachtspunkte in der Weststadt. Sie werden seit Mitte Oktober nach und nach untersucht. Bislang wurde dabei noch keine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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