400 müssen mit Bußgeld rechnen

Blitzer-Anhänger in Göttinger Innenstadt: 1920 Tempo-Sünder in der Fußgängerzone

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Der Radar-Anhänger in der Gotmarstraße in Göttingen: Dort wurden auch Radfahrer geblitzt. Sie müssen aber keine Konsequenzen befürchten.

Die Göttinger Stadtverwaltung hatte Ende Juli/Anfang August an der Gotmarstraße in der Fußgängerzone vier Tage ihren Blitzer-Anhänger aufgestellt: 1920 Tempo-Sünder wurden ertappt.

Davon waren 1522 Fahrradfahrer. Sie müssen nicht mit einem Buß- oder Verwarngeld rechnen. Die anderen fast 400 Tempo-Sünder, die schneller als mit Schritttempo unterwegs waren, allerdings schon. Der sogenannte Enforcementtrailer war während der Messaktion rund um die Uhr scharf geschaltet.

„Eine Geschwindigkeitsmessung in der Fußgängerzone mag auf den ersten Blick irritieren. Doch die Messergebnisse geben uns recht: Viel zu oft wird hier die Regel zur Schrittgeschwindigkeit ignoriert. Außerdem sind zu viele Fahrzeuge unterwegs, die unberechtigt in die Fußgängerzone fahren“, betont Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Er appelliert zudem an die Verkehrsteilnehmer, sich an die Regeln zu halten: „Zu schnelles Fahren und unberechtigtes Befahren der geschützten Bereiche ist kein Kavaliersdelikt, sondern kann insbesondere in der Fußgängerzone schnell gefährlich werden.“

Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit Tempo 41 in der Fußgängerzone unterwegs war. Der Sünder muss nun mit einem Bußgeld von 160 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen. Die Höhe der verhängten Verwarnungs- und Bußgelder liegt bei insgesamt etwa 17.000 Euro.

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