Verkehrsüberwachung wird intensiviert

Rotlicht und Tempo: Zwei neue Blitzer für Göttingen

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Hier soll umgerüstet werden: An der Kreuzung Bundesstraße 3 / Rinschenrott im Göttinger Norden soll bis spätestens Ende November eine neue Anlage stehen.  

Göttingen. Bis spätestens Ende November wird es in Göttingen zwei weitere moderne Blitzer geben. Die Anlagen werden an zwei Kreuzungen Rotlicht- und Tempo-Sünder fotografieren.

Am Montag hat die Stadtverwaltung die Ausschreibung für die Lieferung und Installation von zwei stationären Anlagen gestartet. Die neuen Blitzer sollen die bisherigen Geräte an der Kasseler Landstraße in Höhe Kauf-Park (stadteinwärts) sowie an der Kreuzung Bundesstraße 3/ Rinschenrott am Ortsausgang Richtung Bovenden (nahe der Kläranlage) ersetzen.

Eine moderne Anlage steht bereits auf der Straße „An der Lutter“. Sie wurde im Herbst vergangenen Jahres auf der Bundesstraße 27 („An der Lutter“) aufgebaut und kann vollautomatisch Rotlicht- und Geschwindigkeitsverstöße erfassen.

Bereits in Betrieb: Mit dem digitalen Gerät können auf der Straße „An der Lutter“ in Göttingen Rotlicht- und Temposünder ertappt werden.

Die künftigen Überwachungsanlagen sollen zeitgleich und automatisch die Rotlicht- und Tempoverstöße auf den Fahrstreifen erkennen und durch digitale Einzelfotos dokumentieren können. Weiterhin sehen die Anforderungen vor, dass die Fahrer durch Fotos von vorn identifiziert werden. Auch spurversetzt fahrende Fahrzeuge sollen von den neuen Anlagen erfasst werden.

Außerdem sollen die Verstöße ohne Kontaktschleife erfasst werden, was für moderne Geräte kein Problem ist. Damit soll der Fahrbahnverschleiß minimiert werden. Auch sollen die neuen Anlagen die Möglichkeit bieten, noch weitere Fahrspuren zu überwachen.

Wenn ein Autofahrer bei Rot über die Ampel fährt und dabei auch noch zu schnell ist, werde in der Regel der Rotlichtverstoß geahndet, sagte ein Sprecher der Stadt im vergangenen Herbst. Es handele sich um „zwei tateinheitliche“ Verstöße. Dann wird der Tatbestand ausgewählt, für den der höhere Bußgeldsatz fällig wird.

Hohe Einnahmen

Im vergangenen Jahr wurden in Göttingen 1020 Fahrverbote ausgesprochen. Die Verwarn- und Bußgeldeinnahmen aus dem fließenden Verkehr brachten der Stadt 1,58 Millionen Euro ein. Durch Parkverstöße flossen 2017 knapp 780.000 Euro in die Stadtkasse.

Alle aktuellen mobilen Blitzer im Kreis Göttingen finden Sie übrigens in einem separaten Artikel. 

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