Opfer erlitt schwere Verletzungen

Blutiger Familienstreit: 31-Jähriger gesteht Messerattacke auf Vater

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Das 62-jährige Opfer wurde in die Uni-Klinik notoperiert. (Symbolbild)

Ein 31-jähriger Tatverdächtiger hat eine Messerattacke auf seinen Vater gestanden. Am Wochenende wurde deshalb Haftbefehl gegen den Göttinger wegen versuchten Totschlags erlassen.

Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen am Montag auf Anfrage. Das 62-jährige Opfer musste noch am Freitag notoperiert werden. Sein Zustand ist weiterhin ernst. Der Mann erlitt schwere Verletzungen am Körper und an den Armen.

Der mutmaßliche Täter ist ebenfalls schwer verletzt und liegt weiterhin unter Bewachung in einem Göttinger Krankenhaus. Der Haftbefehl gegen den Mann war wegen Fluchtgefahr ergangen. 

Zum genauen Tathergang machte die Staatsanwaltschaft aus „ermittlungstaktischen Gründen“ keine Angaben. Der 31-Jährige hatte die Tat bei einer Vernehmung durch die Kriminalpolizei gestanden. Die Ermittlungsbehörden gehen weiterhin von einem Familienstreit als Ursache für die Attacke aus.

Außerdem wurde die Tatwaffe sichergestellt. Bei ihr handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen etwa 50 Zentimeter langen „messerähnlichen Gegenstand“.

Zu dem blutigen Familienstreit war es am Freitag gegen 11.20 Uhr in einer Wohnung an der Weender Landstraße gekommen. Der 31-Jährige war nach kurzer Flucht von Polizeibeamten festgenommen worden.

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