Feuerwerkskörpern dürfen nicht abgebrannt werden

Böllerverbot in vielen Orten im Landkreis Göttingen

Dieses Bild mit Feuerwerk wird es auch zum Jahreswechsel 2021/22 nicht geben: In der Göttinger Innenstadt und in vielen anderen Bereichen in Stadt und Landkreis Göttingen besteht ein Böllerverbot.
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Dieses Bild mit Feuerwerk wird es auch zum Jahreswechsel 2021/22 nicht geben: In der Göttinger Innenstadt und in vielen anderen Bereichen in Stadt und Landkreis Göttingen besteht ein Böllerverbot. (Archivfoto)

Zum Jahreswechsel werden erneut keine Feuerwerkskörper in den Geschäften verkauft, doch viele haben noch alte Vorräte im Keller. Deshalb haben Stadt und Landkreis Göttingen für zahlreiche Bereiche ein Feuerwerksverbot verhängt.

Göttingen – Für einzelne Städten und Gemeinden im Landkreis Göttingen gilt die Einschränkung von Freitag, 31. Dezember 2021, bis Samstag, 1. Januar 2022, für Feuerwerkskörper der „Kategorie F2“. Dazu zählen insbesondere Feuerwerksbatterien, Raketensortimente, Einzelraketen, Leuchtfeuerwerk, Flugartikel und Knallartikel (zum Beispiel„Chinaböller“). An den übrigen Tagen im Jahr ist das Abfeuern von Produkten dieser Kategorie ohnehin grundsätzlich verboten. Darauf weist die Göttinger Stadtverwaltung hin. Das Verbot soll dazu beitragen, dass ein unkontrollierbares Infektionsgeschehen durch größere Menschenansammlungen auf Straßen, Wegen und Plätzen verhindert wird.

Mit einer entsprechenden Anordnung können Polizei und Ordnungskräfte einfacher durchgreifen, wenn sie den Einsatz von verbotenem Feuerwerk bemerken. Wer gegen das sogenannte Böllerverbot verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld rechnen. Zudem ist das Böllern in der Nähe von Krankenhäusern, Kirchen, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern oder Tankstellen grundsätzlich verboten. Für folgende Städte und Gemeinden wurde das Böllerverbot erlassen:

Göttingen

In Göttingen gilt das Böllerverbot innerhalb der Wallanlagen und auf dem Wall einschließlich des Albani-Parkplatzes. Bereits in den vergangenen Jahren war der Einsatz von Feuerwerk der Kategorie F2 in der Innenstadt verboten. Das 2016 erstmals verfügte Verbot wurde bei den vergangenen Jahreswechseln weitgehend eingehalten.

Wegen der Kirche am Jonaplatz im Stadtteil Grone ist dort das Entzünden von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 ebenfalls verboten. Dort hatte es vor allem in 2017 erhebliche Probleme gegeben, auf die ein Jahr später mit verstärkten Kontrollen reagiert wurde.

Hann. Münden

Auf dem Rattwerder und im Bereich Unterer Tanzwerder gilt das Böllerverbot in der Stadt Hann. Münden. Für die Stadt Hann. Münden gilt ohnehin, dass Feuerwerk nur noch in wenigen Bereichen abgebrannt werden darf.

Bad Grund

In mehreren Bereichen in verschiedenen Orten in der Gemeinde Bad Grund besteht ebenfalls ein Böllerverbot.

Flecken Bovenden

In Bovenden gilt das Böllerverbot auf der gesamten Tunnelabdeckelung Bahn/B 3 sowie in einem Umkreis von 50 m der folgenden Straßen: An der unteren Mühle (zwischen Untere Straße und Schinderkuhlenweg), Auf dem Plane, Auf dem Thie, Breite Straße (zwischen Untere Straße und Abdeckung B3/Bahn), Burgstraße, Feldtorweg (zwischen Maschweg und Abdeckung B3/Bahn), Im Bache, Im Winkel, Kirchgasse, Obere Gasse, Untere Gasse, Untere Straße, Vor dem Tore (zwischen Untere Straße und Schinderkuhlenweg), Zehntenstraße. Weitere Infos gibt es hier.

Duderstadt

Das Feuerwerksverbot in Duderstadt gilt innerhalb der Wallanlagen auf allen Straßen, Wegen und Plätzen sowie in den Kreuzungsbereichen an den Stadteingängen wie Bahnhofstraße, Neutorstraße, Obertorstraße, Steintorstraße und Westertorstraße.

Herzberg am Harz

In Herzberg besteht ein Feuerwerksverbot für den Bereich der Fußgängerzone und alle direkt angrenzenden Parkplätze, für den Rundweg um den Juessee einschließlich „Skaterplatz“ sowie für alle zugehörigen Parkplätze größerer Einkaufsmärkte im Stadtgebiet.

Osterode

Das Verbot gilt im Bereich des Parkplatzes „Bleichestelle“ einschließlich der Grünanlagen zwischen Parkplatz, B 241, der Scheerenberger Straße und dem Gewässer Söse sowie zwischen Jugendgästehaus, B 241, der Scheerenberger Straße und dem Gewässer Söse. Weitere Infos gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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