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Bomben-Sondierungen in Göttingen: Diese Straßen sind gesperrt

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Von: Melanie Zimmermann

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Das Luftbild zeigt das Areal, das an diesem Wochenende betroffen ist. Archiv
Am 30./31. Juli werden fünf Verdachtspunkte zu möglichen Bomben-Blindgängern untersucht: Das Luftbild zeigt das Areal, das an diesem Wochenende betroffen ist. (Archivbild) © Stefan Rampfel

In Göttingen stehen am letzten Juliwochenende Bomben-Sondierungen in der Weststadt an. Tausende Menschen werden evakuiert, zahlreiche Straßen gesperrt.

Göttingen – In weniger als zwei Wochen steht in Göttingen das Sondierungs-Wochenende (30./31.07.2022) in der Weststadt an, bei dem der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) Niedersachsen Verdachtspunkte auf mögliche Bomben-Blindgänger untersucht.

Bei den technischen Vorbereitungsarbeiten für den Einsatz zum Bombenverdacht am Leineufer hat der KBD nun ein Teilergebnis ermittelt: Ein Verdachtspunkt ist negativ.

Bomben-Sondierungen in Göttingen: Zahlreiche Straßen am letzten Juliwochenende gesperrt

Für die Planung des Einsatzes am Samstag und Sonntag, 30. und 31. Juli, bringt das Ergebnis aber keine wesentlichen Änderungen mit sich. Das teilt die Stadt Göttingen mit. Das Team um Sprengmeister Thorsten Lüdeke vom KBD fand an dem besagten Verdachtspunkt bei den technischen Voruntersuchungen eine gebündelte Ansammlung massiver Bombensplitter.

Eine 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die in Göttingen gefunden worden war.
Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg: Eine solche 250-Kilogramm-Bombe war in der Vergangenheit in Göttingen gefunden worden. © Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen

Sie belegen, dass an der Stelle eine Bombe detoniert ist. Es handelt sich aber entsprechend nicht um einen Blindgänger. So bleiben für das Einsatzwochenende noch fünf Blindgänger-Verdachtspunkte. Die Vorarbeiten an diesen Verdachtspunkten sowie die weiteren Vorbereitungen für den Einsatz werden plangemäß fortgesetzt, teilt die Verwaltung weiter mit.

Sondierungs-Wochenende in Göttingen: Straßensperrungen ab 6 Uhr morgens und Evakuierungen

Auch die Straßensperrungen im Evakuierungsradius werden derzeit vorbereitet. Der Evakuierungsradius von 1000 Metern um die Fundstellen ist ab Samstag, 30. Juli, 6 Uhr, für den Verkehr komplett gesperrt. Das betrifft auch den Bahnhof Göttingen.

Die Sperrungen werden nach der Entwarnung aufgehoben. Der Zeitpunkt der Entwarnung wird bekanntgegeben, sobald der Einsatz beendet ist.

Folgende Straßen sind betroffen. Neben denen, die gesperrt werden, sind auch Straße aufgeführt, die am Rand des Evakuierungsradius liegen und frei bleiben. Dies dient laut Verwaltung der Klarstellung in möglichen Zweifelsfragen:

Bei den Vorbereitungsarbeiten vor Ort sowie am 30. und 31. Juli ist zur eigenen Sicherheit wichtig, den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen. Fortlaufend aktuelle Informationen sind im Liveblog der Stadt Göttingen zu finden.

Stadt Göttingen: Informationen im Netz in 13 Sprachen zu den Sondierungen und Evakuierungen

Auch die „Fragen und Antworten zum Kampfmittelverdacht“ werden nach Bedarf kontinuierlich aktualisiert, auf Deutsch und in 13 weiteren Sprachen. Gebündelte Informationen für die Anwohnerinnen und Anwohner im Evakuierungsradius sind auf Deutsch und in 13 weiteren Sprachen online verfügbar.

Für weitere Fragen können sich Göttingens Bürgerinnen und Bürger an die Hotline unter Telefon 0551/ 400 50 50 wenden. Diese ist von Montag bis Freitag, von 9 bis 12 Uhr sowie Montag bis Donnerstag von 14 bis 15.30 Uhr besetzt.

Am Einsatzwochenende ist die Hotline der Stadt für Fragen der Bürgerinnen und Bürger voraussichtlich rund um die Uhr erreichbar, teilt die Verwaltung mit. Für Fragen per E-Mail steht das Postfach stadt@goettingen.de parat. (mzi)

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