Nutzer müssen mit Behinderungen rechnen

Bombenentschärfung am 30. Januar in Göttingen: Bahnen und Busse werden umgeleitet

Der Bahnhof Göttingen.
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Der Bahnhof Göttingen wird während der Bombenentschärfung nicht angefahren. Es gibt aber Schienenersatzverkehr per Bus.

Durch die geplante Bombenentschärfung kommt es insbesondere am Samstag, 30. Januar, zu erheblichen Behinderungen im öffentlichen Personenverkehr.

Göttingen – Darauf weist der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) hin. Auch der Fernverkehr der Bahn ist betroffen. Der Grund: Der Zentrale Busbahnhof sowie Bahnhof Göttingen liegen im 1000-Meter-Evakuierungsgebiet und können während der Entschärfungsaktion nicht bedient werden.

Auswirkungen auf den Bahnverkehr

Die Deutsche Bahn stellt die Bedienung des Bahnhofs Göttingen während der Entschärfung ein, und der Fernverkehr wird ab etwa 7 Uhr umgeleitet. Die Regionalzüge enden in Eichenberg, Adelebsen und Northeim. Schienenersatzverkehr besteht zwischen Northeim/Adelebsen und Göttingen (Albaniplatz), zwischen Eichenberg und Göttingen sowie zwischen Göttingen (Albaniplatz) und Kassel-Wilhelmshöhe.

Auswirkungen gibt es auch auf die Buslinien. Da die Reihe von Linien an anderen Punkten enden, sollten Fahrgäste von dort mit den Stadtbussen weiterfahren. Die Regelungen gelten am 30. Januar bis Betriebsschluss:

Auswirkungen auf den regionalen Busverkehr

Linien 110 (Göttingen-Adelebsen), 210 (Göttingen-Uslar) und 220 (Göttingen-Hardegsen): Sie bedienen die Stopps Wilhelm-Berg-Straße sowie August-Spindler-Straße und werden anschließend zum Kauf-Park umgeleitet. Dort besteht Anschluss zum Stadtbus in Richtung Innenstadt. Stadtauswärts starten die Busse ebenfalls am Kauf-Park.

Linie 120 (Göttingen-Dransfeld/Hann. Münden): Diese Linie endet am Kauf-Park, dort Anschluss mit dem Stadtbus.

Linie 130 (Göttingen-Friedland): Sie endet am Badeparadies Eiswiese in Göttingen.

Linie 140 (Göttingen-Groß Schneen): Diese Busse werden im Ring über die Danziger Straße und Geismar Landstraße über das Neue Rathaus zur Reinholdstraße umgeleitet.

Linien 150 (Göttingen-Seuligen-Duderstadt), 154 (Göttingen-Rittmarshausen) und 155: Diese Linien enden am Albaniplatz.

Linie 160 (Göttingen-Ebergötzen-Duderstadt): Diese Linie endet am Theaterplatz.

Linie 170 (Göttingen-Gieboldehausen-Dudertsadt): Diese Linie endet an der Haltestelle Humboldtalle, dreht über den Nikolausberger Weg und beginnt wieder an der Beyerstraße; Anschluss an die Stadtbusse besteht.

Linie 180 (Göttingen-Nörten), Linie 185 (Göttingen-Holzerode): Sie enden an der Haltestelle Lutteranger, Anschluss an die Stadtbusse besteht.

Auswirkungen auf den Stadtbusverkehr

Zahlreiche Stadtbusse müssen ebenfalls umgeleitet werden, da bestimmte Bereiche während der Bombenentschärfung nicht angefahren werden können. Genaue Details sind noch nicht bekannt.

Es kann allerdings noch zu Änderungen kommen. Weitere Infos gibt es im Internet: vsninfo.de. Viele Fragen sich, ob die Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg noch gefährlich sind. (Bernd Schlegel)

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