Bombensuche auf dem Göttinger Schützenplatz direkt vor der S-Arena

Göttingen. Die Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg im Bereich des Göttinger Schützenplatzes geht weiter.

Nachdem auf dem Areal der abgerissenen Godehardhalle keine verdächtigen Gegenstände gefunden wurden, startete die Suche am Donnerstag direkt vor dem Eingang der Sparkassen-Arena. Dort soll demnächst ein Skatepark entstehen, wie ein Mitarbeiter der beauftragten Kampfmittelbeseitigungsfirma bestätigte. Bis zu sieben Meter tief wird auf dem gesamten Areal in Abständen von 1,30 Meter bis 1,50 Meter gebohrt, allerdings nur in Bereichen, die nicht asphaltiert sind.

2010 waren bei der Entschärfung einer Bombe auf dem jetzigen Gelände der Sparkassen-Arena drei Personen ums Leben gekommen. Damals war der Schützenplatz nur punktuell an einigen Verdachtsstellen auf mögliche Bomben untersucht worden. Grundsätzlich wird in den Korridoren rund um den Bahnhof sowie entlang der Bahnstrecke nach Blindgängern gesucht. Dort fielen kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges etliche Bomben auf die Stadt. 

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