Göttinger Entsorgungsbetriebe

Brandgefahr durch defekte Lithium-Akkus - Entsorgungsbetriebe beunruhigt

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Altgeräte mit Akkus: Solcher Elektroschrott sollte unbedingt fachgerecht entsorgt werden – am besten auf einem Recyclinghof.

Ständig werden mehr Geräte mit Lithium-Akkus ausgestattet. Die besonders leistungsstarken „Energiebündel“ machen aber den Göttinger Entsorgungsbetrieben Sorgen.

Ständig werden mehr Geräte mit Lithium-Akkus ausgestattet. Die besonders leistungsstarken „Energiebündel“ machen aber den Göttinger Entsorgungsbetrieben Sorgen.

Gefahr durch falsche Handhabung

Die Akkus sind unter anderem in Handys, Rasenmähern, Laptops, auch in E-Bikes sowie E-Scootern verbaut. „Von den Akkus geht im normalen Gebrauch keine Gefahr aus. Brandrisiken können allerdings durch falsche Handhabung entstehen“, macht Maja Heindorf von den Göttinger Entsorgungsbetrieben (GEB) deutlich.

Schlimmstenfalls sogar Selbstentzündung des Akkus

Risiken entstehen nach ihrer Darstellung durch starke Überladung, aber auch durch übermäßige Überhitzung – zum Beispiel durch starke Sonneneinstrahlung im Sommer. Im schlimmsten Fall kann es zu Selbstentzündungen kommen. Bei unzulässiger Entsorgung, beispielsweise über den Restabfallbehälter oder den gelben Sack, steigt die Brandgefahr – auch in den Sammelfahrzeugen der GEB. 

Akkus müssen über Fachhandel oder Recyclinghof entsorgt werden

So appellieren die Entsorger, ausgediente ausgebaute Akkus und auch Geräte mit festeingebauten Akkus verantwortungsvoll über den Fachhandel und den Recyclinghof zu entsorgen. Dort sind speziell geschulte Mitarbeiter bei der umweltgerechten Entsorgung behilflich.

Sinnvoll wäre sicherlich eine weitergehende Kennzeichnung zur richtigen Entsorgung – zurzeit gibt nur das Symbol der durchgestrichenen Abfalltonne einen Hinweis. Weitere Tipps und Informationen zur Entsorgung von Elektroaltgeräten mit und ohne Akkus gibt es unter Tel. 0551/400 5 400 und im Internet unter geb-goettingen.de.

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