Aktion vor Jacobi-Kirche

Braunkohleabbau: Greenpeace zeigt in Göttingen Bilder von Dörfern

Protest in Lützerath: Ende Oktober wurde für den Erhalt des Dorfes protestiert, das vom Braunkohlenabbau bedroht ist und dem Tagebau Harzweiler weichen soll.
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Protest in Lützerath: Ende Oktober wurde für den Erhalt des Dorfes protestiert, das vom Braunkohlenabbau bedroht ist und dem Tagebau Garzweiler weichen soll. (Symbolbild)

Bilder der vom Braunkohlenabbau bedrohten Dörfer zwischen Düsseldorf und Aachen zeigt die Göttinger Greenpeace-Gruppe am Samstag, 18. Dezember. Die Fotoausstellung findet von 11 bis 16 Uhr auf dem Vorplatz der Jacobi-Kirche in der Innenstadt statt.

Göttingen – Zu sehen sind auch Bilder von bereits abgebaggerten Dörfern. „Während der Adventszeit machen wir darauf aufmerksam, dass in Deutschland immer noch Menschen für die klimaschädliche Braunkohle enteignet werden sollen und Kirchen entwidmet werden“, heißt es in einer Mitteilung von Greenpeace.

Nach dem Willen der neuen Bundesregierung sollen der Kohleausstieg auf 2030 vorgezogen werden und einige vom Kohleabbau bedrohte Dörfer am Tagebau Garzweiler II erhalten bleiben, berichten die Aktivisten. „Das ist ein großer Erfolg der Klimabewegung. Doch den akut von der Zerstörung bedrohten Ort Lützerath wollen die Ampel-Parteien nicht retten“, beklagt Greenpeace.

Dagegen gibt es nach Angaben der Göttinger Gruppe vor Ort und aus der Klimabewegung weiter Widerstand: „Denn wenn der Energiekonzern RWE die Kohle unter Lützerath abbaggern und verfeuern würde, könnte Deutschland laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens nicht einhalten.“ (Bernd Schlegel)

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