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Brennender Sperrmüll in Göttingen: Fluchtweg war abgeschnitten

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Von: Bernd Schlegel

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Feuerwehr Symbolbild Blaulicht 112 Feuerwehrauto Feuerwehrwagen Foto: Mennecke
Einsatz für die Feuerwehr im Göttinger Stadtteil Grone: Dort Sperrmüll in einem Mehrfamilienhaus. (Symbolbild) © Konstantin Mennecke

Sperrmüll brennt in einem Mehrfamilienhaus in Göttingen. Durch den Rauch wird der Fluchtweg abgeschnitten. Glücklicherweise wird niemand verletzt.

Göttingen – Brennender Sperrmüll in einem Mehrfamilienhaus im Göttinger Stadtteil Grone führte am Donnerstag zu einem größeren Einsatz für Feuerwehr und Polizei. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Brandursache ist unklar.

Laut Polizei brannte Sperrmüll im Treppenhaus im ersten Obergeschoss des Appartementhauses in der Sollingstraße. Dadurch kam es zu einer größeren Rauchentwicklung. Dadurch wurden angrenzende Flure sowie auch einzelne Appartements in Mitleidenschaft gezogen. Durch den starken Rauch war zudem der Weg ins Freie für die Bewohner abgeschnitten. Die Bewohner wurden deshalb von der Polizei und der Feuerwehr aufgefordert, in ihren Wohnungen zu bleiben und auf den Balkon zu gehen.

Nach Angaben der Feuerwehr brannte Sperrmüll, Elektroschrott sowie sonstiger Unrat. Der Einsatz der Feuerwehr zeigte schnell Erfolg. So sorgten starke Ventilatoren dafür, dass der Rauch schnell verschwunden war. Die Feuerwehrleute lobten das Verhalten der Bewohner, die nicht in verrauchte Bereiche gingen. Dadurch seien Verletzungen verhindert worden. Insgesamt waren 29 Mitarbeiter der Feuerwehr im Einsatz.

Die Einsatzkräfte wiesen in einer Mitteilung daraufhin, dass in dem Treppenhaus offenbar verbotenerweise größere Menge Sperrmüll gelagert werden. Zudem waren unzulässigerweise die Rauchschutztüren verkeilt. Deshalb konnte sich der Rauch so stark ausbreiten. Nicht zum ersten Mal brennt in Göttingen Sperrmüll.

Der Schaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf etwa 20 000 Euro. Die Beamten bitten nun um Hinweise von Zeugen. Hinweise erbittet die Polizei unter der Rufnummer 0551/491-2115. (Bernd Schlegel)

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