Brot für die Welt, Wasser für Nicaragua

Kostbares Gut: Elkin, Francisco und Eliecer freuen sich, Zugang zu frischem Wasser zu haben. „Brot für die Welt“ hat das Sammelbecken in ihrem Dorf angelegt. Foto: Meinolf Kössmeier/nh

Göttingen. Eine geregelte Wasserversorgung bleibt nach wie vor ein Traum von 1,2 Milliarden Menschen weltweit. Daher organisiert der Kirchenkreis Göttingen für Sonntag, 30. November, ab 10 Uhr einen Spendengottesdienst in der St. Marienkirche. Mit dem Geld will sie Kleinbauern in Nicaragua unterstützen.

Die Pastoren Markus Wackernagel (St. Marienkirche) und Georg Grobe vom Evangelisch-lutherischen Missionswerk in Niedersachsen gestalten den Gottesdienst. Dieser bildet die Eröffnungsveranstaltung für die 56. „Brot für die Welt“-Aktion unter dem Motto „Satt ist nicht genug“. „Brot für die Welt“ ist das Hilfswerk der evangelischen Landeskirchen und Freikirchen in Deutschland.

Mit den Spenden der Gottesdienstbesucher unterstützt der Kirchenkreis Göttingen die Organisation FEDICAMP. Diese bohrt in Nicaragua nicht nur Brunnen und baut Regenwasserzisternen, sondern errichtet auch natürliche Barrieren gegen Bodenerosionen und forstet auf.

All das sei insbesondere für die Kleinbauern in ländlichen Regionen interessant, erzählt Projektkoordinator Harold Torrez. „Die Zisternen, die wir nahe der Kleinstadt San Juan de Limay errichtet haben, fassen bis zu 3500 Liter. Damit können die Familien zwei Monate Trockenzeit überbrücken.“ (jap)

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