Schreibwerkstätten für Schulen

Bühne frei für junge Weltenschreiber beim Literaturherbst in Göttingen

Weltenschreiber in Göttingen
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Die Weltenschreiber beim Literaturherbst: Projekt des Literarischen Zentrums Göttingen für Schulen.

Sind das die literarischen Größen von morgen? Ein Jahr lang haben Klassen aus fünf Schulen der Region mit Autorinnen und Autoren im Rahmen des „Weltenschreiber“-Programms von Literarischem Zentrum und Robert-Bosch-Stiftung das literarische Schreiben erprobt. 

eim Literaturherbst konnten die Schülerinnen und Schüler ausgewählte Werke im Alten Rathaus präsentiert.

„Bühne frei“ für Mia, Arvid und Marlene und danach für Falk, Leni und Saskia von der KGS in Gieboldehausen. Die 7f hatte als Weltenschreiber-Klasse begonnen und sich ans Schreiben literarischer Texte gewagt. Mit der Anleitung der Jugendbuchautorin Dita Zipfel haben sie ihren Texten Struktur gegeben.

Ansehnlich ist die Publikation der diesjährigen Beiträge aus den fünf Schulen, zeigte Marisa Rohrbeck vom Literarischen Zentrum die gebundene Fassung des durchaus umfänglichen Werks. Mitgemacht haben neben der KGS Gieboldehausen aus Göttingen das Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) mit der Autorin Lena Gorelik, die Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit Schriftsteller Pierre Jarawan, das Hainberg Gymnasium (HG) mit Lyrikerin Nadja Küchenmeister und die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule mit Slampoet Dalibor Markovic. Groß ist die thematische Vielfalt von Fantasy bis zur ersten Liebe. Manche der jungen Autoren haben sich im Alten Rathaus von Klassenkameraden vertreten lassen. Anna-Lena Schanze liest aus ihrem Roman „Einsamkeit und kalter Capuccino“ mit Marlene Linke. Auch Leon Lautenbach, wie sie vom Otto-Hahn-Gymnasium, hat aus seinem ersten Werk „Eine neue Welt“ gelesen.

Für die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule beschrieb Dalibor Markovic, wie er mit den Schülern gearbeitet hat: Aus Übungen wie „Schreibe ein Haiku (japanische Gedichtform)“ und „Kreiere ein Elfchen (Gedicht aus elf Wörtern)“ sind zusammengesetzt vortragbare Werke entstanden. Lehrerin Sonia Echegoyen machte deutlich, dass die Corona-Pandemie das Projekt sehr behindert habe.

Junge Schreiberinnen und Schreiber lasen beim Literaturherbst und dem Projekt Weltenschreiber.

Bei den jungen Autoren vom Hainberg-Gymnasium mit Lehrerin Friederike Worthmann hat die Pandemie mit ihren Auswirkungen Einzug in die Texte gefunden. So hat Sarah Grimm als eine von vier aus dieser Schule beschrieben, wie sie die erste Videokonferenz im Rahmen des Homeschoolings im Frühjahr erlebte. (Ute Lawrenz)

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