Göttingen: Bündnis will sich beim Land starkmachen

Offene Brief soll in den niedersächsischen Landtag

An der Universität Göttingen hat das Kann-Semester-Bündnis unter dem Motto „Geld für Bildung! Studi-Hilfen, Hochschulfinanzierung, Kann-Semester“ demonstriert.
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An der Universität Göttingen hat das Kann-Semester-Bündnis unter dem Motto „Geld für Bildung! Studi-Hilfen, Hochschulfinanzierung, Kann-Semester“ demonstriert.

Das Kann-Semester-Bündnis will nochmal Gas geben. Es plant den bereits verfassten offenen Brief – der auf der Seite des AStA auf zu.hna.de/brief im Internet einsehbar ist – an Abgeordnete des Landtages zu adressieren.

Göttingen – So will es sich auch beim Bundesland für seine Forderungen einsetzen.Diese sind nach eigenen Aussagen die Verlängerung der Regelstudienzeit, Mindestgrenzen für Credits nach hinten zu verschieben und finanzielle Corona-Hilfen für Studenten.

Außerdem setze sich das Bündnis für eine bessere Finanzierung der Hochschulen ein. Dabei spielten vor allem die Arbeitsverhältnisse von Beschäftigten und Lehrbeauftragen der Universität und das Geld für den Ausbau von Bibliotheken und Einrichtungen wie der Zentralen Einrichtung für Schlüsselkompetenzen eine Rolle.

Erst am Dienstag hat das Bündnis auf dem Platz der Göttinger Sieben demonstriert (wir berichteten). Nach Angaben des Bündnisses hätten sich dort etwa 150 Menschen unter dem Motto „Geld für Bildung! Studi-Hilfen, Hochschulfinanzierung, Kann-Semester“ für ihre Forderungen eingesetzt.

„In der aktuellen Krise wird mehr denn je deutlich, was an der Uni und in der Politik seit langer Zeit nicht gut läuft. Studenten können sich ihr Studium nicht mehr leisten, Mitarbeiter arbeiten in prekären Verhältnissen, Lehrangebote brechen weg und Bibliotheken und andere Einrichtungen sind stark unterfinanziert“, sagt Heidi Inderwies vom Basisgruppen Bündnis Göttingen laut Mitteilung.

„Es wird an allen Ecken und Enden gespart – während die Ausgaben der Leidtragenden unaufhörlich steigen.“ Außer Inderwies vom Basisgruppenbündnis Göttingen sprachen unter anderem Vertreter von der Fachgruppe Altphilologie, dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), der Grünen Jugend, „Uni Göttingen unbefristet“ und der Lehrbeauftrageninitiative.    

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