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Bundesminister-Visite auf dem Gesundheitscampus in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Besuch im Übungs-Kreißsaal auf dem Gesundheitscampus: Dabei wurde (von links) Bundesminister Prof. Karl Lauterbach von UMG-Vorstandschef Prof. Wolfgang Brück und HAWK-Präsident Marc Hudy begleitet. Dabei überzeugte sich der Bundesminister von der Realitätstreue die Simulationspuppe.
Besuch im Übungs-Kreißsaal auf dem Gesundheitscampus: Dabei wurde (von links) Bundesminister Prof. Karl Lauterbach von UMG-Vorstandschef Prof. Wolfgang Brück und HAWK-Präsident Marc Hudy begleitet. Dabei überzeugte sich der Bundesminister von der Realitätstreue die Simulationspuppe. © Hubert Jelinek

Der Gesundheitscampus in Göttingen überzeugte Bundesminister Karl Lauterbach. Der Spitzenpolitiker lobte die einzigartige Kooperation.

Göttingen – Visite auf dem Gesundheitscampus in Göttingen: Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) besuchte die gemeinsame Einrichtung von Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) und Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Der Bundesminister hob besonders die einzigartige regionale Kooperation von zwei Hochschulen hervor, die aus seiner Sicht als bundesweites Vorbild dienen sollte: „Der Gesundheitscampus hat mich sehr überzeugt. Das Konzept scheint schlüssig zu sein, praxisnahe Ausbildung an einen Fleck zusammenzubringen. Das ist insgesamt ein Weg, den man gehen muss.“

Impressionen von der Minister-Visite auf dem Gesundheitscampus

Lauterbach informierte sich insbesondere über die Bereiche Pflege und Hebammenwissenschaft. UMG-Vorstandssprecher Prof. Wolfgang Brück stellte Minister Lauterbach das an der UMG und in Kooperation mit dem Gesundheitscampus geplante Studienangebot „Praxisorientierte Pflegewissenschaft“ vor: „Wir wissen, dass für Pflegekräfte eine berufliche Perspektive von zentraler Bedeutung ist.“ Gerade akademische Qualifizierungswege habe für die Aufstiegsmöglichkeiten im Pflegeberuf eine extrem wichtige Bedeutung. „Wir müssen weitere Spezialisierungsmöglichkeiten anbieten, sonst verlassen noch mehr Pflegekräfte ihren Beruf.“

HAWK-Präsident Dr. Marc Hudy betonte: „Der Besuch von Bundesminister Lauterbach zeigt den Stellenwert und die Strahlkraft des Gesundheitscampus Göttingen und bestätigt einmal mehr, dass wir mit Unterstützung des Landes Niedersachsen auch bei der Weiterentwicklung des gemeinsamen Projektes auf dem richtigen Weg sind.“

Nach einem Rundgang durch die im November vergangenen Jahres bezogenen Räumlichkeiten im Sartorius-Quartier stellten Brück und Prof. Christoph Rußmann, Dekan Gesundheit am Gesundheitscampus Göttingen, das Konzept, die Studienangebote, Forschungsprojekte und die internationalen Kooperationen des 2016 gestarteten Projektes den rund 80 Gästen vor.

Bei der anschließenden Talkrunde diskutierte Lauterbach mit Experten und Studierenden aktuelle Fragen der Fachkräfteausbildung und -gewinnung sowie über Herausforderungen der jeweiligen Berufsgruppen. Helle Dokken, Pflegedirektorin an der UMG, Tanja Lochter, Pflegedienstleiterin und Master-Studentin Pflegemanagement sowie Pflege-Studentin Daniela Tschauner vertraten das Themengebiet Pflege. Prof. Dr. Anne Kasper, sowie die Studeninnen Ciris Martins Simoes Goncalves von Strasser und Mania Huth sprachen mit dem Bundesminister über Aufgaben und Ziele im Bereich der Hebammenwissenschaft.

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