Antrittsbesuche in Niedersachsen

Bundespräsident Steinmeier schaut am 7. Juni in Göttingen vorbei

+
Schaut in Niedersachsen vorbei: Frank-Walter Steinmeier besucht bei seiner ersten Tour durchs Bundesland als Bundespräsident auch Göttingen – am Mittwoch, 7. Juni 2017.  

Göttingen. Bundespräsidenten kommen gern in die Universitätsstadt: Frank-Walter Steinmeier schließt sich der Reihe seiner Vorgänger an und besucht am Mittwoch, 7. Juni 2017,  Göttingen.

Mit Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und Ehefrau Elke Büdenbender wird Steinmeier am Mittwoch, 7. Juni, die Georg-August-Universität besuchen. Der Bundespräsident spricht dann  ab 18 Uhr in der Uni-Aula am Wilhelmsplatz und nimmt dort an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Demokratie–Wissenschaft–Verantwortung“ teil.

Welche Verantwortung tragen Wissenschaft und Universitäten für die Zukunft der Zivilgesellschaft und die Gestaltung der Demokratie? Welchen Beitrag können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler leisten, um das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken? Wie kann und muss Wissenschaft transparent arbeiten und Erkenntnisse aktiv in die Öffentlichkeit vermitteln? Diese und ähnliche Fragen stehen im Fokus der Podiumsdiskussion, an der neben Steinmeier auch Prof. Dr. Dirk Schumann, Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte, Dr. Stine Marg, Geschäftsführende Leiterin des Instituts für Demokratieforschung, die Göttinger AStA-Vorsitzende Silke Hansmann und Matthias Jakubowski von der „Refugee Law Clinic“ der Universität Göttingen teilnehmen. Moderiert wird die Diskussion von Dr. Wilhelm Krull, Vorsitzender des Stiftungsrates der Uni.

Die Begrüßung in Göttingen übernehmen Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Uni-Präsidentin Ulrike Beisiegel. Steinmeier wird sich auch in das Goldene Buch der Stadt eintragen.

Dort stehen bereits die Namen und Widmungen zahlreicher anderer bundespräsidialen Göttingen-Besucher: Den Anfang machte der erste Bundespräsident Theodor Heuss (FDP) im November 1951 zum 200-jährigen Bestehen der Akademie der Wissenschaften. Heuss kam noch zwei weitere Male in die Südniedersachsen-Metropole. Übertroffen wurde er in der Anzahl der Besuche von Richard von Weizsäcker (CDU), der vier Mal in Göttingen empfangen und 1987 sogar zum Ehrendoktor wurde. Johannes Rau (SPD) kam drei Mal nach Göttingen. Und Steinmeier-Vorgänger Joachim Gauck legte die Messlatte hoch: Er war in nur einer Amtszeit mehrfach in Göttingen und der Region – wie in Duderstadt und Friedland, zuletzt im Herbst 2016 beim Deutschen Historikertag in Göttingen. Nun hat der Ostwestfale Steinmeier – Geburtsort Detmold – die Chance, in der Statistik nachzulegen. Als Wahlkämpfer jedenfalls schaute der jetzige Bundespräsident des Öfteren in Göttingen vorbei. 

Die Veranstaltung am 7. Juni 2017 ist für Besucher nicht öffentlich. Wer den Bundespräsidenten sehen möchte, kann das bei seiner Ankunft am Wilhelmsplatz vermutlich gegen 17.25 Uhr.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.