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Camp bis Ende Mai: Zelten für die Klimagerechtigkeit mitten in Göttingen

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Von: Bernd Schlegel

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Klimacamp am Geismar Tor in Göttingen: (von links) Christoph Lokotsch-Schmidt, Mary Hillebrandt, Anusha Dräger und Oliver Trost bauten eine Sitzgelegenheit aus Sperrmüll und Bauschutt.
Klimacamp am Geismar Tor in Göttingen: (von links) Christoph Lokotsch-Schmidt, Mary Hillebrandt, Anusha Dräger und Oliver Trost bauten eine Sitzgelegenheit aus Sperrmüll und Bauschutt. © Bernd Schlegel

Ein besonderes Camp ist in dieser Woche in Göttingen geöffnet: Bis Ende Mai geht es um das Thema Klimagereichtigkeit.

Campen für die Klimagerechtigkeit auf den Gauß-Weber-Anlagen am Geismar Tor in Göttingen: Mehr als 30 Klimaaktivisten aus der Uni-Stadt laden bis Ende Mai zum Mitmachen und auch zum Übernachten ein. Jeden Tag gibt es mehrere Aktivitäten.

So bauten Christoph Lokotsch-Schmidt, Mary Hillebrandt, Anusha Dräger und Oliver Trost eine Sitzgelegenheit aus Sperrmüll und Bauabfällen – Wiederverwertung (Upcycling) im besten Sinne. Auch bei anderen Programmpunkten geht es ganz praktisch um den Klimaschutz, wie beim Kleider-Tauschparty am morgigen Sonntag ab 10 Uhr. Aber auch Vorträge und Diskussionsrunden sind geplant.

„Das Problem ist so groß, dass es große Antworten braucht“, sagt Lokotsch-Schmidt, einer der Camp-Organisatoren, mit Blick auf das Thema Klima. Die Genehmigung des Camps war problemlos, denn es ist bereits die zweite Aktion dieser Art in Göttingen. Wer im Camp, das vom Sozialministerium unterstützt wird, einmal übernachten will, kann sein Zelt, den Schlafsack und die Iso-Matte gern mitbringen. Weitere Infos zum Camp gibt es hier. (Bernd Schlegel)

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