Wohnrauminitiative in Göttingen

Camping für anderthalb Monate: Studenten-Zeltlager ist abgebaut

Göttingen. Das Zeltlager der Wohnrauminitiative im Garten eines Studentwohnheims an der Göttinger Humboldtallee ist Geschichte. Am Wochenende wurde die übrig gebliebenen Zelte abgebaut.

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Die letzten Bewohner des Zeltlagers haben mittlerweile alle eine Wohnung oder eine andere Zwischenlösung gefunden. „Die Errichtung des Zeltlagers hat gezeigt, dass starke und gut vernetzte Wohnheime zusammen viel erreichen können“, sagte eine Sprecherin der Wohnrauminitiative. Und weiter: „Wir haben im Zeltlager nicht nur praktisch wohnungslosen Erstsemestern ein Zuhause gegeben, sondern die Wohnungkultur gelebt, die uns wichtig ist: ein Miteinander verschiedenster Menschen, die solidarisch und bewusst ihr gemeinsames Zusammenleben organisieren.“

Das Zeltlager stand letztlich länger als ursprünglich geplant – insgesamt anderthalb Monate im Garten des Studentenwohnheims an der Humboldtallee 9. Insgesamt übernachteten etwa 80 Studenten in dem Camp. Zu Spitzenzeiten wohnten dort bis zu 25 Menschen gleichzeitig.

Die Sprecherin der Wohnrauminitiative dankte den zahlreichen Helferinnen und Helfern. Dank der großzügigen Bereitschaft, uns Zelte, Feldbetten und andere notwendige Materialien kostenfrei zu leihen, sowie den vielen Spenden an Decken und Nahrungsmitteln sei möglich, dieses Zeltlager anzubieten.

Damit durchgehend eine funktionierende Infrastruktur zur Verfügung stand, gab es massive Unterstützung von zahlreichen Bewohnern der Studentenwerkswohnheime sowie Nachbarn. Auch die Bewohner des Zeltlagers brachten sich aktiv ein.

Abschließend sagt die Sprecherin der Wohnrauminitiative zu dem Zeltlager: „Es war für uns alle ein arbeitsintensives Unterfangen, aber Dank der aufgeschlossenen Erstsemesterinnen und Erstsemester vor allem: Eine schöne Zeit!“ (bsc)

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