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Cannabis in Göttingen: Der Hanf soll wuchern

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Von: Benedikt Dittrich

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Hanfpflanze in Göttingen: Auch in den verganenen Jahren wurden Samen in der Stadt verteilt. Archivfoto: Sasse
Hanfpflanze in Göttingen: Auch in den verganenen Jahren wurden Samen in der Stadt verteilt. © Archivfoto: Sasse

Göttingen. Die „Autonomen Blumenkinder" wollen Göttingen auch in diesem Jahr mit Hanfpflanzen überwuchern. Laut einer Ankündigung im Internet wollen die Aktivisten mehrere Kilo Hanfsamen in der Stadt verteilen und so Stadt und Verwaltung mit der Beseitigung der Pflanzen beschäftigen.

Die Saat ist laut der Gruppe als kreativer Protest für die Legalisierung von Cannabis gedacht. Das Rauschmittel kann aus der Hanfpflanze gewonnen werden. Cannabis fällt in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz und darf nur als verschreibungspflichtiges Schmerzmittel vertrieben werden.

Auch in den vorigen Jahren wurden Hanfsamen von Aktivisten in der Stadt verteilt. Auf einigen Grünflächen keimten die Samen, Hanfpflanzen wuchsen zwischen anderen Gebüschen.

In diesem Jahr steht der Aufruf unter dem Begriff „Feed The Birds“ (Vogelfütterung). So hieß eine ähnliche Aktion 2014 in Großbritannien. Auch die Grüne Jugend in Göttingen solidarisiert sich mit der Aktion und ruft zur öffentlichen Unterstützung auf.

Nach Aussage der Aktivisten ist die Verteilung der Samen legal. „Wenn zufällig ein paar Samen von den Vögeln übersehen und bei der Pickerei mit etwas Erde bedeckt werden, kann dafür schließlich niemand was.“

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