Konzert des GSO

Carmina Burana in der Göttinger Lokhalle: Zuschauer aus dem Häuschen

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Große Nachfrage: Das Konzert mit Carmina Burana mit dem Göttinger Symphonie Orchester in der Göttinger Lokhalle war ausverkauft.

Schon Tage zuvor war das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) in der Lokhalle vor der Sommerpause ausverkauft. Wer Glück hatte, konnte noch vor dem Einlass eine Karte ergattern.

Die große Nachfrage war angesichts des Programms mit den Klassik-Hits Carmina Burana von Carl Orff, der Feuervogel-Suite von Strawinsky und der Festlichen Ouvertüre opus 96 von Schostakowitsch kein Wunder.

Die rund 2500 Zuschauer waren aus dem Häuschen. Dabei hatte GSO-Dirigent Nicholas Milton das Publikum schon nach dem ersten Stück von Schostakowitsch verschmitzt gefragt: „Haben Sie das Konzert bis jetzt genossen?“ Die Lacher und Beifall waren dem humorvollen Australier, der das GSO mit viel Erfolg seit dem 1. August vergangenen Jahres leitet, sicher.

Gleich darauf machte der Dirigent seinem Orchester und dem Publikum eine Liebeserklärung. „Ich möchte, dass wir eine Familie sind und dass Sie sich wohlfühlen und zauberhafte Momente erleben.“ Diese bekamen die Zuhörer anschließend reichlich. Zuvor verabschiedete er sich aber noch von den beiden Orchestermitgliedern Nikolaus Kardos und Wojtek Bolimowski (beide Violine), die beide mit dem Ende der Spielzeit das Orchester verlassen.

Bolimowski wird dem GSO als Arrangeur verbunden bleiben. Zuletzt hatte er Klaus Doldingers Musik für den Film „Das Boot“ für das GSO bearbeitet, die bei den drei Filmmusikaufführungen im Frühjahr vor rund 6000 Zuhörern mit einem Riesenerfolg aufgeführt worden war.

1910 in Paris feierte Igor Strawinsky mit der Musik für das Feuervogel-Ballett einen Sensationserfolg, mit der er als 27-Jähriger schlagartig international bekannt wurde. Das ist inzwischen 109 Jahre her.

Das Werk hat mit seinem musikalischen Farbenreichtum nichts von seiner Anziehungskraft verloren, ebenso wenig wie die Orchester-Fassung von 1919, die das GSO spielte.

Dass Carl Orffs „Carmina Burana“ ein Selbstläufer ist, ist so neu nicht, und so war es auch in der gemeinsamen Aufführung des GSO mit der Göttinger Stadtkantorei und dem Göttinger Knabenchor. Bravorufe und stehende Ovationen waren der Lohn für einen gelungenen Konzertabend, an denen die Besucher gerne zurückdenken werden.

Carmina Burana in der Göttinger Lokhalle: Zuschauer aus dem Häuschen

Das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters vor der Sommerpause in der Lokhalle war ausverkauft. © Hans-Peter Niesen
Das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters vor der Sommerpause in der Lokhalle war ausverkauft. © Hans-Peter Niesen
Das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters vor der Sommerpause in der Lokhalle war ausverkauft. © Hans-Peter Niesen
Das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters vor der Sommerpause in der Lokhalle war ausverkauft. © Hans-Peter Niesen
Das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters vor der Sommerpause in der Lokhalle war ausverkauft. © Hans-Peter Niesen
Das letzte Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters vor der Sommerpause in der Lokhalle war ausverkauft. © Hans-Peter Niesen

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