Göttingen: Aufwand reduzieren, mehr Zuschauer ermöglichen

Die CDU-Fraktion in Göttingen fordert eine „Offene Bühne“

Wibke Güntzler, Sprecherin der CDU-Fraktion in Göttingen.
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Wibke Güntzler, Sprecherin der CDU-Fraktion in Göttingen.

Die CDU-Ratsfraktion Göttingen will die Göttinger Kultur mit einer „Offenen Bühne“ unterstützen. Eine einheitliche Spielstätte soll organisatorischen Aufwand reduzieren und mehr Zuschauer ermöglichen.

Göttingen – „Wir schlagen vor, dass die Stadt eine „Offene Bühne“ für unsere vielfältige Kulturlandschaft zur Verfügung stellt“, sagt die kulturpolitische Sprecherin der Fraktion Wibke Güntzler nach Angaben der CDU-Fraktion: „Viele reguläre Spielstätten erreichen durch die Hygiene- und Abstandsregelungen oftmals nicht die kritische Masse eines sich finanziell rechnenden Kulturbetriebes.“

Zudem müsse der Bevölkerung der Zugang zur Kultur wieder erleichtert werden. Ein Angebot der Stadt oder einer ihrer Tochtergesellschaften und Partner mit einer einheitlichen Spielstätte halte die Fraktion für unbedingt nötig.

„Nur so kann der organisatorische Aufwand für die Kultur reduziert und wieder größeres Publikum ermöglicht werden“, sagt Güntzler: „Eine einheitliche Bühne, bei der Hygienekonzept, Abstandsregelungen und Ticketing immer gleich wären, würde vielen helfen einen Weg zurück in den Kultur-Alltag zu finden.“ Als Beispiele nennt die CDU-Fraktion große Schul-Aulen, die am Wochenende ungenutzt blieben. Auch in der Lokhalle sei eine „Offene Bühne“ denkbar.

„Das Göttinger Symphonie Orchester fängt in dieser Woche wieder an, dort Konzerte zu geben“, sagt Güntzler: „Was ist aber mit den Tagen, an denen keine Aufführungen stattfinden, Bühne und Bestuhlung aber stehen bleiben?“ Auch darüber hinaus werde es Möglichkeiten geben, da die Auslastung der Veranstaltungsräume wegen der Corona-Pandemie eher gering sei.

Der Antrag dazu werde in der öffentlichen Sitzung des Rates der Stadt Göttingen am Freitag, 18. September, beraten. (Fabian Becker)

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