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CDU will Stabsstelle für Kulturwirtschaft

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Von: Thomas Kopietz

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Das Kulturzentrum Musa in Göttingen: Hier gibt es neben Konzerten und Partys auch Angebote zu Kursen und Workshops sowie anderen Projekten.
Das Kulturzentrum Musa in Göttingen: Hier gibt es neben Konzerten und Partys auch Angebote zu Kursen und Workshops sowie anderen Projekten. © Archiv/Thomas Kopietz

Die CDU-Ratsfraktion will eine Stabsstelle für Kultur- und Kreativwirtschaft in der Stadtverwaltung einrichten und hat diesbezüglich einen Antrag gestellt.

Göttingen – Die Stabsstelle soll „branchenspezifische Unterstützungs- und Beratungsangebote für die Kultur- und Kreativschaffenden anbieten und die Vernetzung zu Einrichtungen der Wirtschaft und Wissenschaft herstellen“. Sie soll die zwölf Teilbereiche und der verschiedensten Angebote vor Ort brauchen koordinieren, Angebote strategisch ausrichten und alle Beteiligten vernetzen.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft sei ein „Beschäftigungs- und Wachstumstreiber“ sowie ein Impulsgeber für gesellschaftliche Erneuerungen und Entwicklungen in der Arbeitswelt, Wirtschaft, Kultur und Bildung, heißt es in der Begründung.

Für die Christdemokraten ist die Kultur- und Kreativwirtschaft ein wichtiger und wachsender Wirtschaftsfaktor

Laut CDU-Fraktion stehe sie „immer mehr für erfolgreiche Innovationen sowie lebendige und vielfältige Nachhaltigkeit“. Kurzum: Für die Christdemokraten ist die Kultur- und Kreativwirtschaft ein wichtiger und wachsender Wirtschaftsfaktor.

Bereits 2018 habe der Göttinger Bundestagsabgeordnete der CDU, Fritz Güntzler, dieses zukunftsweisende Thema in seiner Veranstaltungsreihe „Fritz im Dialog“ aufgegriffen und anschließend den Kontakt zur Stadtverwaltung gesucht. „Meine Einschätzung zu den Potenzialen habe ich mit vielen Kennzahlen und Fallbeispielen unterlegt, den Mehrwert für Göttingen dargestellt und auch vor dem Verschlafen der Entwicklungen gemahnt“, beschreibt Fritz Güntzler.

Zügige Einführung der Stabsstelle als das „zielführendste Instrument“

Für ihn ist der Antrag bezüglich einer Stabsstelle sinnvoll und notwendig: „Er stellt die koordinierte Weiterentwicklung der hiesigen Kultur- und Kreativszene endlich in den Fokus. Es geht um die Attraktivität unserer Stadt und Region, um die strategische Berücksichtigung des Standortfaktors und unserer Potenziale.“

Carina Hermann, Vorsitzende im Finanzausschuss für die CDU-Ratsfraktion Göttingen, hält die zügige Einführung der Stabsstelle für das „zielführendste Instrument“. „Wir sollten den Zeitgeist erkennen und die Akteure zusammenführen. Neben den positiven Effekten für die Stadt und Stadtteilentwicklung sollte auch die bedeutende Wirtschaftskraft gesehen werden, die sich auf den städtischen Haushalt günstig auswirken wird.“ (Thomas Kopietz)

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