Sparkasse und GWG

Chef-Karussell läuft auf Hochtouren: Führungswechsel bei Göttinger Sparkasse und GWG

Ines Dietze
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Wird Sparkassen-Chefin: Ines Dietze (54)

Vorstandschef Rainer Hald geht Ende des Jahres in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin bei der Sparkasse Göttingen wird Ines Dietze. Es steht aber noch ein weiterer Wechsel an.

Göttingen – Nicht nur in der Fußball-Bundesliga rotiert das Karussell mit dem Führungspersonal wie Trainern: Zwei wichtige Positionen sind jetzt in Landkreis und Stadt Göttingen besetzt worden: Für den Ende des Jahres in den Ruhestand gehenden Sparkassen-Vorstandschef Rainer Hald wird eine Frau übernehmen – Ines Dietze aus Waiblingen.

Und für Ursula Haufe an der Spitze der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH (GWG) kommt ein Mann aus Viersen nach Göttingen: Jens Düwel.

Wechsel bei Sparkasse und GWG: Dietze ab 1. Januar 2022 Vorstandschefin

Der Verwaltungsrat der Sparkasse Göttingen hat Ines Dietze einstimmig gewählt wie die Sparkasse Göttingen mitteilt. Die Verwaltungsrat-Entscheidung muss nach dem niedersächsischen Sparkassengesetz noch von der Versammlung des Sparkassenzweckverbandes Göttingen abgesegnet werden – davon ist aber auszugehen.

Beginn in Göttingen für die zweifache Mutter Dietze wäre der 1. Januar 2022. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats der Sparkasse Göttingen, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, jedenfalls ist „sehr zufrieden“ mit der Entscheidung.

Wechsel bei Sparkasse und GWG: Von Waiblingen nach Göttingen

Die 54 Jahre alte Dietze, die zurzeit Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Waiblingen ist, kenne die Sparkassenlandschaft und -struktur und habe Erfahrung in Leitungspositionen innerhalb der Sparkassenorganisation und kenne auch die Region Niedersachsen.

„Mit Ines Dietze sind wir sicher, dass die Sparkasse Göttingen ihren erfolgreichen Kurs der vergangenen Jahre fortsetzen kann“, ist Köhler optimistisch. Den Vorstand komplettieren – wie gehabt – der stellvertretende Vorstandvorsitzende Michael Birlin und Vorstandsmitglied Thomas Scheffler.

Wechsel bei Sparkasse und GWG: Hald gratuliert Dietze

„Ich gratuliere Ines Dietze sehr herzlich und wünsche ihr viel Erfolg und Freude für ihre zukünftige Aufgabe“, sagt der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Rainer Hald in einem Statement.

Mit Dietze habe die Sparkasse Göttingen eine „beeindruckende und starke Persönlichkeit“ gewonnen, die dank ihrer Erfahrung und Kompetenz „perfekt dafür geeignet ist, die Sparkasse in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen“.

Hald sei sich sicher, dass Dietze zusammen mit dem „starken Vorstandsteam“ die Herausforderungen und den Wandel in der Kreditbranche meistern werde und dabei das Wohl der Kunden in der gesamten Region „in den Vordergrund ihres unternehmerischen Handelns stellen“ werde.

Wechsel bei Sparkasse und GWG: Düwel für Haufe

Und noch ein Wechsel: Jens Düwel wird ab dem 1. November 2021 Geschäftsführer der GWG. Das hat der Aufsichtsrat der GWG am vergangenen Mittwoch einstimmig beschlossen.

Wird GWG-Chef: Jens Düwel (56)

Der 56-jährige Düwel folgt damit auf Ursula Haufe, die seit November 2012 das Unternehmen als Geschäftsführerin leitet und am 1. November 2021 in den Ruhestand verabschiedet wird – Haufe hatte ihren Vertrag aufgrund der Folgen der Corona-Pandemie 2020 noch einmal verlängert.

Der 56-jährige Jens Düwel ist verheiratet, Vater zweier Kinder und zurzeit Geschäftsführer der Grundstücks-Marketing-Gesellschaft der 77 000-Einwohner-Stadt Viersen in Nordrhein-Westfalen und hatte bisher mehrere Leitungspositionen im Bereich der Wirtschaftsförderung inne.

Wechsel bei Sparkasse und GWG: Fachmann und Wunschkandidat

Er weist laut Pressemitteilung der Stadt eine „umfangreiche Expertise in der Projektentwicklung und Unternehmensförderung“ auf. Für GWG-Aufsichtsratschef Rolf-Georg Köhler ist der Stadt damit ein Wunschkandidat und Fachmann ins Netz gegangen, wie er unserer Zeitung im Gespräch sagte. „Die Quartiersentwicklung gehört dabei ebenso zu seinen Stärken wie die Neuansiedlung von Unternehmen.“

Als Beispiel nennt Köhler das Projekt Trier Petrisberg, bei dem er die Gesamtverantwortung für die Entwicklung eines Wissenschaftsparks und Wohngebiete trug.“ (Thomas Kopietz)

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