Christoffel-Blindenmission: Viele Spenden aus Göttingen

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Bei der Nachuntersuchung: Mazaga Mahorosho (rechts) wurde erfolgreich am Grauen Star operiert.

Göttingen – Knapp 93 000 Euro haben Göttinger Bürger im vergangenen Jahr an die Christoffel-Blindenmission (CBM) gespendet. Die Initiative hilft Menschen mit Sehbehinderungen in Entwicklungsländern.

An der Aktion haben sich 648 Göttinger beteiligt, teilte die Organisation mit. Das Geld hilft Menschen mit Grauem Start in Asien, Afrika und Lateinamerika. Weltweit seien 36 Millionen Menschen blind, heißt es weiter. Alleine 12,6 Milllionen erblinden durch den Grauen Star, eine Trübung der Augenlinse. Mit einem kleinen Eingriff können diese Menschen wieder sehen.

Innerhalb der Projekte der CBM koste ein solcher Eingriff 30 Euro, bei Kindern aufgrund der Vollnarkose 125 Euro. Für Menschen in Entwicklungsländern sei das oftmals eine zu hohe Summe, teilt die Blindenmission mit.

So ging es dem 45-jährigen Familienvater Mazaga Mahorosho aus Tansania, der an Grauem Star erkrankte und nicht mehr arbeiten konnte. In einem von der CMB geförderten Krankenhaus in Daressalam wurde ihm geholfen. Dort wurden die trüben Augenlinsen gegen künstliche Exemplare ausgetauscht.

Ohne Unterstützung könne die Organisation Menschen wie ihm und vielen weiteren nicht helfen. Dafür bedankt sich die Organisation bei den Spendern in Göttingen. Weitere Infos zu den Projekten gibt im Internet.  aka

cbm.de

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