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Göttinger Rettungshubschrauber „Christoph 44“ hob 2022 öfter ab als im Vorjahr

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Von: Melanie Zimmermann

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Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44.
Der Göttinger Rettungshubschrauber Christoph 44 der DRF Luftrettung ist an der Uniklinik Göttingen stationiert. (Archivbild) © Dominik Schmidt/drf/nh

Die Zahl der Einsätze für den in Göttingen stationierten Rettungshubschrauber „Christoph 44“ ist in 2022 erneut leicht gestiegen.

Göttingen – Der in Göttingen stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 44“ ist nach wie vor unverzichtbar in der Region. Das zeigt die nun veröffentlichte Jahresbilanz der DRF Luftrettung für 2022. So stieg die Zahl der Einsätze im vergangenen Jahr einmal mehr leicht an – knapp 1.500 Mal hob der „Christoph 44“ ab.

Insgesamt 1.486 Einsätze leistete der in Göttingen stationierte Hubschrauber der DRF Luftrettung im Jahr 2022. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 waren es 1.457 Einsätze, damit liegt die Bilanz mit knapp 30 Einsätzen mehr in 2022 leicht über dem Niveau des Vorjahres.

DRF Luftrettung veröffentlicht Jahresbilanz 2022: „Christoph 44“ rund 1500-mal zu Einsätzen gerufen

Am Häufigsten kam „Christoph 44“ in der Notfallrettung zum Einsatz: insgesamt 1.455 Mal. Zum Transport kritisch kranker oder verletzter Patienten zwischen Kliniken hob der Rettungshubschrauber hingegen „nur“ 31 Mal ab.

In den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 rückte „Christoph 44“ zu 755 Einsätzen aus. Im zweiten Halbjahr waren es dann 731.

Neben „Christoph 44“ ist ein weiterer Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung in Hannover stationiert. Gemeinsam flogen die beiden Hubschrauber von Januar bis Dezember 2022 insgesamt 2.451 Einsätze.

Bundesweiter Trend: Zahl der Luftrettungs-Einsätze steigt insgesamt um gut drei Prozent

Einen leichten Anstieg der Einsätze verzeichnet die DRF Luftrettung aber nicht nur in der Südniedersachsen. Vielmehr ist dies ein bundesweiter Trend.

So erfasste die DRF Luftrettung für das vergangene Jahr einen Einsatzzuwachs: 39.308-mal wurden die Hubschrauber und Flugzeuge der gemeinnützigen Luftrettungsorganisation alarmiert.

Im Vergleich zu 2021 mit 38 076 Einsätzen stellt dies eine Steigerung von drei Prozent dar. Hauptalarmierungsgründe waren wie schon im Vorjahr internistische Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie Unfälle im Verkehr, bei der Arbeit und bei Freizeitaktivitäten.

„Christoph 44“ fliegt auch in anderen Regionen zu Einsätzen

Im Schnitt wurden die Hubschrauber, die bundesweit an 29 Standorten stationiert sind, sowie die zwei Learjets 108-mal pro Tag alarmiert.

Der in Göttingen stationierte „Christoph 44“ fliegt auch in die Regionen Nordhessen, Ostwestfalen, Nordthüringen sowie nach Sachsen-Anhalt und ist täglich von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang einsatzbereit. Eine Erweiterung auf den Nachtbetrieb ist aktuell nicht vorgesehen. (mzi)

Weitere Infos zur Station Göttingen.

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