Pro City will Allianzen mit neuen Partnern schmieden

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Bei der Eröffnung des Jahresempfangs: (von links) Landrat Bernhard Reuter, Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, Citymanagerin Frederike Breyer, Uni-Präsidentin Dr. Ulrike Beisiegel und Philipp Bremer, Vorsitzender von Pro City.

Göttingen. Der Göttinger Innenstadt-Förderverein Pro City will mit neuen Partnern zusammenarbeiten. Das wurde am Dienstag beim Jahresempfang in der historischen Sternwarte bekannt.

Pro City-Vorsitzender Philipp Bremer machte deutlich, dass Kooperationen der Weg des Erfolges für den Verein sei. Vor einem Jahr wurde bereits eine wichtige Allianz bekannt: Seither arbeiten Pro City und die Universität, die Mitglied des Vereins wurde, zusammen.

Bremer dankte gleichzeitig dem Team von Pro City für seine wichtige Arbeit und erinnerte daran, dass ein starker Wettbewerb der Innenstadt mit dem Internet und den Geschäften und Märkten im Umkreis besteht. „Wir sind 365 Jahre für sie da“, rief Bremer den Anwesenden zu. Zu Beginn hatte Citymanagerin Frederike Breyer die Gäste begrüßt.

Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler machte in seiner Ansprache Werbung für den Kern der Stadt. Er zeigte sich davon überzeugt, dass Göttingen eine schöne Innenstadt hat. „Wir arbeiten daran, dass sie noch schöner wird.“ Dabei erinnerte er an verschiedene Projekte, die anstehen. Dazu gehöre beispielsweise die Umgestaltung der Groner Straße. Außerdem sei es möglich, dass schon bald Elektro-Busse durch die Innenstadt fahren, um die Luft zu entlasten.

Uni-Präsidentin Professor Dr. Ulrike Beisiegel lobte die Zusammenarbeit mit Pro City. Der Verein sorge auch dafür, dass die Stadt für die Wissenschaftler attraktiv ist. „Wenn es der Uni gut geht, dann geht es der Stadt noch besser und umgekehrt“, machte sie deutlich. Sie erinnerte auch an das Projekt „Forum Wissen“ im Zoologischen Institut, das die Stadt attraktiver machen wird, ist Beisiegel überzeugt.

Niemand erwähnte freilich im Zusammenhang Museumslandschaft die Zukunft des Städtischen Museums, um die ja seit zwei Jahren intensiv diskutiert wird.

Aktualisiert um 11.52 Uhr

Viele Gäste des Empfangs nutzten zudem die Chance, die historische Sternwarte zu besichtigen.

Am Ende war City-Managerin Frederike Breyer sichtlich zufrieden, die letzten Gäste blieben an einem später sogar warmen Abend: „Es war sehr schön“, lachte Breyer. Lob für Breyer und für den stimmungsvollen Empfang im herrlichen Ambiente auf der Terrasse der Historischen Sternwarte gab es auch vom Oberbürgermeister: Rolf-Georg Köhler ging spät, obwohl er bereits für 21 Uhr seinen Aufbruch angekündigt hatte, angesichts des prallvollen Terminkalenders samt Ratssitzung in dieser Woche. Wer lange auf eine Feier bleibt, dem gefällt es bekanntlich.

Jahresempfang von Pro City in Göttingen

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