Club der roten Bänder veranstaltet Spendenaktion

Sie zeigen die Armbänder: Female-Fitness-Betreiberin Sarah Aschoff startete eine Aktion in Anlehnung an die TV Serie „Der Club der roten Bänder“ – die Spenden gehen an die Elternhilfe für das krebskranke Kind in Göttingen. Von links: Hans-Hermann Miest, Julia Dolle und Sarah Aschoff. Foto: Kopietz

Göttingen. Die Serie „Der Club der Roten Bänder“ hat viele Fernsehzuschauer fasziniert und gerührt. Für Sarah Aschoff aus Göttingen lieferte der Film die Vorlage zu einer Spendenaktion – zu Gunsten der Elternhilfe für das krebskranke Kind. Sie gibt die originalen roten Armbänder aus der Serie als Dankeschön für eine Mindestspende von zehn Euro heraus. 

Doch wie kam es zu der außergewöhnlichen Spendenaktion? Sarah Aschoff war begeistert von der TV-Serie, die das „normale Leben auf einer Station mit schwerstkranken Jugendlichen, auch mit den vielen positiven Momenten, zeigt“. Die Serie erinnerte sie auch an eigene Erlebnisse auf der Kinderkrebsstation des Uni-Klinikums. Dort besuchte die heute 27-Jährige als Jugendliche vor 14 Jahren täglich ihre damals krebskranke Cousine, traf dort aber auch ein aufgewecktes Mädchen: Norma. Sarah und Norma wurden Freundinnen und sind es noch heute. Norma besiegte den Krebs.

Sarah Aschoff hat die Elternhilfe für das krebskranke Kind schon mehrfach unterstützt. „Das wollte ich auch diesmal wieder tun.“

Spendenbüchse: Bei „Female-Fitness“ sammeln Sarah Aschoff (rechts) und Melanie Grölle Geld für das Elternhaus. Foto: Kopietz

Also fragte Aschoff beim TV-Sender Vox an, ob sie die Orignal Armbänder bekommen könnte, um diese als Dank für eine Spende abzugeben. 50 Bänder kamen und fanden schnell Abnehmer. „Für zehn Euro und mehr gibt es ein Armband“, erklärt Sarah Aschoff, die einen Spendenbehälter im Fitness-Studio aufgestellt hat. „Der ist schon prall gefüllt.“ Nun hofft sie auf weitere Bänder, die bestellt sind – und natürlich mehr Spendengeld.

Ihr Projekt stellte sie auch im Elternhaus vor. Die Mitarbeiter Julia Dolle und Hans-Hermann Miest sind begeistert. „Erstaunlich, welche Ideen die Menschen haben, die uns Geld spenden“, sagt Miest, dessen Kollegin Dolle findet, dass die Armbänder aus der Serie in Verbindung mit der Uni-Klinik und dem Elternhaus prima als Symbol passen.

Das Elternhaus finanziert sich übrigens komplett aus Spenden. „Ohne Spenden gäbe es dieses Haus nicht“, sagt Diems. Und Sarah Aschoff, die in Gladebeck wohnt, möchte unbedingt, „dass es weitergeht mit der tollen Arbeit, die hier für die Patienten, Eltern und Angehörigen geleistet wird“. Gespendet werden darf auch, wenn keine Roten Bänder mehr vorhanden sind. 

Wer Interesse an einem roten Armband von Vox hat, kann sich bei Sarah Aschoff melden: Female Fitness, Kurze-Geismar-Str. 16-18, Tel.: 0551/4 48 55; E-Mail: info@female-fitness.de, Intenet: www.female-fitness.de

Hintergrund: 

„Der Club der roten Bänder“ ist eine sogenannte Dramödie (Kofferwort aus Drama und Komödie) aus Deutschland. Sie basiert auf der Autobiografie „Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt“ von Drehbuchautor Albert Espinosa und beschreibt den Alltag jugendlicher Schwerkranker in einem Krankenhaus. In der deutschen Adaption schließen sich die Jugendlichen Leo, Jonas, Hugo, Emma, Alex und Toni zum namensgebenden Club zusammen. Sie alle verbindet, dass sie gemeinsam viel Zeit auf der Kinder- und Jugendstation des fiktiven Albertus-Klinikums verbringen. Die Serie thematisiert den Alltag im Krankenhaus und die Probleme des Erwachsenwerdens. „Der Club der roten Bänder“ wird montags ab 20.15 Uhr in Doppelfolgen auf dem Sender Vox ausgestrahlt. (mle)

Quelle: Wikipedia

www.vox.de/cms/sendungen/club-der-roten-baender.html

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