1. Startseite
  2. Lokales
  3. Göttingen
  4. Göttingen

Co-Working-Raum in der Uni-Bibliothek: Digitales zum Anfassen

Erstellt:

Von: Kira Müller

Kommentare

Offiziell eröffnet wurde der Digital Creative Space von Antonia Gohr, neue Abteilungsleiterin Studium und Lehre; Norbert Lossau, Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen und Wolfram Horstmann, Leiter der SUB
Offiziell eröffnet wurde der Digital Creative Space von Antonia Gohr, neue Abteilungsleiterin Studium und Lehre; Norbert Lossau, Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen und Wolfram Horstmann, Leiter der SUB © Kira Müller

Besser lernen: Das ist ab sofort im Digital Creative Space (DCS) in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek möglich. Es ist ein neues Angebot für Studierende.

Göttingen – Ein großer Raum mit viel Platz, drehbaren Wänden, Couches, Hockern und einigen Smartboards an den Wänden: Der neue Digital Creative Space (DCS) in der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek (SUB) in Göttingen wurde nun feierlich eingeweiht. Ab sofort steht den Studierenden und Mitarbeitenden der SUB die Nutzung des Angebots zur Verfügung.

Co-Working-Raum in der Uni-Bibliothek: Digital und innovativ

Der DCS ist in die Räume der ehemalige Aus- und Fernleihe eingezogen – auf eine Fläche von 360 Quadratmetern. Die Idee: den leeren Raum digital und innovativ nutzen. So entstand nach fünf Jahren Umbauarbeiten ein offener Co-Working-Raum, der zur freien Nutzung oder für Veranstaltungen während der Öffnungszeiten der SUB zur Verfügung steht.

Insgesamt wurden 580 000 Euro Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung über Göttinger Campus QPlus zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sei hauptsächlich für die Umbauarbeiten, wie die Verlegung von Stromkabeln für Licht und Klimaanlage, genutzt worden. „Das hat uns viele Nerven gekostet“, sagt Dirk Lanwert von der Abteilung Studium und Lehre.

Co-Working-Raum in der Uni-Bibliothek: Spende für Umprogrammierung des Laufbandes

Zusätzlich hat das Präsidium für die Umprogrammierung des Laufbandes für den internen Büchertransport, das vorher durch den Raum führte und zurückgebaut werden musste, Geld gespendet.

Prof. Dr. Wolfram Horstmann, Leiter der SUB, erklärt, dass es immer mehr Forschungsprojekte gebe, die fast ausschließlich digital stattfinden. „Mit diesem Digital Creative Space kann man so einiges machen und den Raum vielseitig nutzen. Das ist digitale Transformation zum Anfassen“, so Horstmann.

Tatyana Tasche, Verantwortliche für die drei Multitouch-Tische erklärt gemeinsam mit Dirk Lanwert die Funktionen der Tische.
Tatyana Tasche, Verantwortliche für die drei Multitouch-Tische erklärt gemeinsam mit Dirk Lanwert die Funktionen der Tische. © Kira Müller

Auch der Vizepräsident für Digitalisierung und Infrastrukturen, Prof. Dr. Norbert Lossau, ist von der Idee des DCS begeistert: „Es ist super geworden und passt sehr gut in die Gesamt-Digitalisierungsstrategie der Uni.“ Es sei ein Symbol, wie man Bibliotheken heute verstehen könne. Das genaue Nutzungskonzept entwickele sich noch – vor allem durch die kreativen Prozesse, die dort stattfinden werden.

Co-Working-Raum in der Uni-Bibliothek: Gemeinsames Arbeiten

Auf alle Fälle soll es aber ein Ort für gemeinsames Arbeiten werden, der langfristig zur Verfügung stehen soll. „Man kann sich den Raum selbst gestalten“, so Lanwert. Beispielsweise können die Wände gedreht werden, sodass individuell mit Smartboards oder analog mit Whiteboards gearbeitet werden kann. So ist der Raum in insgesamt sechs Zonen aufgeteilt.

„Ich freue mich auf die Zukunft, wenn es wächst, blüht und gedeiht“, erklärt Lossau. (Kira Müller)

Auch interessant

Kommentare