Übung und Ausbildung

Corona-Folgen: Vorsicht beim Feuerwehrdienst

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Die Feuerwehren: Sie sind durch die Corona-Krise ebenfalls stark betroffen.

Die Corona-Krise trifft auch die Freiwilligen Feuerwehren. Der Kreisfeuerwehrverband Göttingen warnt davor, den Übungsdienst unüberlegt oder übereilt wieder aufzunehmen.

Laut der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist der Ausbildungs- und Übungsdienst zwar wieder zulässig, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter gewährleistet ist (Paragraph 2g), aber der Verband rät zu folgendem Vorgehen: „Die Städte und Gemeinden als verantwortliche Träger der kommunalen Feuerwehren, sollten die Entwicklung der Erlasslage des Ministeriums abwarten und in den nächsten Tagen und Wochen zunächst, um den sukzessiven Exit vorzubereiten, eine planerische Konzeptarbeit (Stufenplan) zur Wiederaufnahme des Dienstbetriebs, unter Berücksichtigung aller Hygienebestimmungen durchführen“, heißt es in einem Schreiben des Kreisfeuerwehrverbandes.

Martin Willing, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Göttingen

Aus „Fürsorge gegenüber den ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern“, aber auch um gegebenenfalls die Einsatzbereitschaft der örtlichen Feuerwehr vor nicht zu gefährden, regt der Kreisfeuerwehrverband an, dass trotz der gegenwärtigen Lockerungen der Präventionsmaßnahmen nicht vergessen werden dürfe, dass weiterhin Ansteckungsgefahren bestehen und weiterhin die Aufrechterhaltung der Alarm- und Einsatzbereitschaft der Feuerwehren eine besonders hohe Priorität hat. „Daher unterstützen wir die Empfehlung des Bundesfeuerwehrarztes, das grundsätzliche Tragen von Masken im Einsatzdienst ausdrücklich“, heißt es in der von Martin Willing, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Göttingen, unterschriebenen Erklärung.

Die aktuellen Corona-Zahlen aus der Region Göttingen

Gleichzeitig stellt die Landesverordnung klar, dass bei „Dienst- und Ausbildungstätigkeiten mit erheblicher körperlicher Belastung“ ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden muss. Dies darf nur unterschritten werden, wenn „geeignete Schutzgeräte getragen oder andere geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden und jeweils zu Beginn und zum Ende der Dienst- und Ausbildungsveranstaltung Hygienemaßnahmen getroffen werden, um die Gefahr einer Infektion mit dem Corona-Virus zu vermeiden.  bsc

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