Finanzbeamte helfen bei Nachverfolgung

Corona: Gesundheitsämter werden unterstützt

Unterstützung in der Corona-Krise: Die Finanzämter in Niedersachsen helfen den Gesundheitsämtern unter anderem bei der Kontakverfolgung.  
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Unterstützung in der Corona-Krise: Die Finanzämter in Niedersachsen helfen den Gesundheitsämtern unter anderem bei der Kontakverfolgung. (Symbolbild)

Die Gesundheitsämter haben aktuell aufgrund der Corona-Pandemie viel zu tun. Deshalb bekommen sie Unterstützung von Finanzbeamten.

Göttingen – Deshalb unterstützen 276 Finanzbeamte die niedersächsischen Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung möglicher Corona-Infektionen oder sind bei der Corona-Hotline und im Kompetenzzentrum der Landesregierung tätig. Vom Göttinger Finanzamt wurden inzwischen acht Beamte abgeordnet. Das sagte ein Sprecher auf Anfrage dieser Zeitung. Sie erhielten zuvor eine spezielle Schulung. Insgesamt sind bei der Göttinger Behörde etwa 300 Mitarbeiter beschäftigt.

„Die Steuerverwaltung ist mit ihren Finanzämtern im Flächenland Niedersachsen gut vertreten und kann deshalb die Landkreise und kreisfreien Städte effektiv unterstützen. Bei der Bewältigung der Krise müssen wir alle an einem Strang ziehen“, sagte Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers. Trotzdem sei nicht auszuschließen, dass es bei den Finanzämtern zu Verzögerungen kommen könnte, so Hilbers.

Die Forderung nach personeller Unterstützung für die Gesundheitsämter geht aus einem Beschluss der Landesregierung vom 2. November zurück. Dieser sieht vor, bis zu 1400 Mitarbeiter befristet in kommunale Gesundheitsämter zu schicken, was im Durchschnitt einer Verstärkung von 20 bis 30 Mitarbeitern für die Nachverfolgung von Corona-Infektionen entspricht. (ter/bsc)

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