Konzern wächst weiter

Corona-Impfstoffproduktion sorgt für Wachstum bei Sartorius in Göttingen

Die Sartorius AG
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Die Sartorius AG: Das Unternehmen in Göttingen wächst weiter. (Symbolbild)

Das Wachstum des Göttinger Unternehmens Sartorius hat sich im dritten Quartal fortgesetzt. Dabei spielt die Corona-Impfstoffherstellung unter anderem eine wichtige Rolle.

  • Das Wachstum bei der Sartorius AG in Göttingen hat sich auch im dritten Quartal fortgesetzt.
  • Dabei spielt auch die Impfstoffproduktion wegen Covid-19 eine wichtige Rolle. Viele Hersteller bestellten dafür bei Sartorius.
  • Der Umsatz des Konzerns stieg um 25,2 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro.

Göttingen – Die Göttinger Sartorius AG, ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie, hat die ersten neun Monaten des Jahres 2020 erneut mit zweistelligen Wachstumsraten bei Umsatz und Gewinn abgeschlossen.

Wachstum bei der Göttinger Sartorius AG: Hohe Gewinnmarge

In den ersten neun Monaten steigerte Sartorius den Konzernumsatz um 25,2 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro. Der Ertrag des Konzerns erhöhte sich im Verhältnis zum Umsatz deutlich stärker. Mit 488,7 Millionen Euro lag der operative Gewinn (EBITDA) um 35,3 Prozent über dem Vorjahreswert von 361,1 Millionen Euro. Die Gewinnmarge stieg von 26,6 Prozent auf 29,1 Prozent.

Für den Löwenanteil des Umsatzes im Konzern ist die Sparte Bioprocess Solutions verantwortlich, die eine breite Palette innovativer Technologien für die Herstellung von Biopharmazeutika anbietet. Sie steigerte ihren Umsatz in den ersten drei Quartalen um 29,0 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro.

Sartorius AG in Göttingen: Vorbereitungen für Corona-Impfstoffproduktion

„Das dritte Quartal war von einer fast unsere gesamte Produktpalette betreffenden hohen Nachfrage gekennzeichnet“, sagte Vorstandsvorsitzender Joachim Kreuzburg. „Zu dem starken organischen Wachstum kamen zusätzliche Impulse aus der sehr positiven Entwicklung unserer letzten Akquisitionen sowie aus Vorbereitungen unserer Biopharmakunden für die Produktion von Coronavirus-Impfstoffen und Covid-19-Therapeutika.

Erfreulich laufen aus Sicht des Unternehmens die Geschäfte mit Laborprodukten, vor allem in Nordamerika und Asien. „Wir erwarten, das Gesamtjahr am oberen Ende oder sogar etwas oberhalb unserer zum Halbjahr angehobenen Prognose abschließen zu können, allerdings kann die weitere Entwicklung der sich aktuell wieder verschärfenden Pandemiesituation darauf einen deutlichen Einfluss haben“, sagt Kreuzburg.

Wachstum bei der Göttinger Sartorius AG: Mehr als 10.000 Mitarbeiter

Die positive Entwicklung macht sich auch bei der Zahl der Mitarbeiter bemerkbar: Das Unternehmen beschäftigte Ende September weltweit erstmals mehr als 10.000 Menschen, fast 1000 mehr als zum Jahreswechsel. Etwa 3000 Mitarbeiter arbeiten am Standort Göttingen.

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