Bärenpark

Corona-Krise: Stiftung für Bären fehlen die Einnahmen

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Die Stiftung für Bären setzt sich für nachhaltigen Tierschutz ein.

Die Stiftung für Bären, die den Bärenpark in Worbis betreibt, zieht eine erste Bilanz der Coronakrise.

Die Verluste durch fehlende Einnahmen aufgrund der zweimonatigen Schließung belaufen sich auf 120 000 Euro pro Monat. Die Tierschutzeinrichtung bekomme keine staatlichen Zuschüsse und sei deshalb auf Spenden und Eintrittsgelder angewiesen. Nach 50 Tagen ohne Einnahmen und Kosten für Tierpfleger und Futter, sei mit einem Verlust von mehr als 200 000 Euro zu rechnen.

Medizinische Eingriffe bei den Tieren seien deshalb verschoben und wichtige Rettungsaktionen können nicht stattfinden. Auch die geplante Erweiterung kann derzeit nicht sicher geplant werden. Diese sei jedoch zum Wohl der Tiere dringend notwendig.

Bernd Nonnenmacher: Geschäftsfü hrer der Stiftung für Bären.

„Die aktuelle Lage und die Reaktion unzähliger Menschen in Bezug auf unsere Arbeit zeigt, dass der Tierschutzgedanke längst mitten in der Gesellschaft angekommen ist“, sagt Bernd Nonnenmacher, Geschäftsführer des Alternativen Bärenparks. Deshalb sei es höchste Zeit, dass dies auch von staatlicher Seite her praktiziert und gefördert würde, so Nonnenmacher weiter. Seit 1995 setze sich die Stiftung bereits für nachhaltigen Tierschutz und ein Wildtierverbot in Zirkus-Unternehmen sowie gegen die Züchtung von Wildtieren in Gefangenschaft ein. Weitere Infos gibt es im Internet.  smm

Weitere Infos gibt es hier.

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