Ordnungsamt sensibilisiert Innenstadt-Besucher

Kontrollaktion in Göttingen: Corona, Lärm und Müll

Besucher auf dem Wilhelmsplatz in Göttingen
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Kontrollaktion: Die Besucher auf dem Wilhelmsplatz in Göttingen wurden vom Ordnungsamt auf die Themen Corona, Lärm und Müll angesprochen.

Nach einer großen Kontrollaktion des Ordnungsamtes am Rosdorfer Baggersee gab nun den nächsten Einsatz. Diesmal auf dem Wilhelmsplatz in der Innenstadt in Göttingen.

  • Das Ordnungsamt der Stadt Göttingen war zu einer Kontrollaktion in der Innenstadt unterwegs.
  • Dabei ginge es um die Themen Corona, Lärm und Müll.
  • Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Bußgeldern rechnen.

Göttingen – Von 20 bis 22 Uhr waren mehr als ein Dutzend Mitarbeiter unterwegs, um die Besucher des beliebten Aufenthaltsortes an lauen Sommerabenden aufzuklären und zu sensibilisieren. Auch die Polizei war dabei. Bußgelder wurden keine verhängt.

Bei der Kontrollaktion ging es um die drei Problemfelder Corona, Lärm und Müll. So wurden die Menschen von den Bediensteten des Ordnungsamtes auf die Corona-Abstandsregeln hingewiesen, an die bestehenden Nachtruhe-Regelungen von 22 bis 6 Uhr erinnert, und von den Einsatzkräften darum gebeten, ihren Müll an den richtigen Stellen zu entsorgen.

Corona-Kontrolle in Göttingen: Alle waren verständnisvoll

Die Präventionsmaßnahme kam dabei gut an: Alle seien verständnisvoll gewesen, sagte Daniel Bratschek vom Fachbereich Ordnung der Stadt Göttingen noch am Abend. Eine Gruppe von drei jungen Männern aus Göttingen, die es sich auf einer Bank auf dem Wilhelmsplatz gemütlich gemacht hat, fand es gut, dass man auf die Probleme und Regeln hingewiesen wird.

Vor allem die Einhaltung der Nachtruhe finden sie wichtig. Inzwischen hängen zudem Poster in der Innenstadt, die auf diese drei bestehenden Problemfelder hinweisen.

Mit Plakaten macht die Stadt Göttingen auf die bestehenden Regelungen aufmerksam.

Corona-Kontrolle in Göttingen: Hoher Geräuschpegel

Gebracht hat die Ansprache allerdings offenbar wenig: Nach Mitternacht glich der „Willy“ einer Open-Air-Disco. Hunderte Menschen machten bis in die Morgenstunden Party bei Musik, haben getanzt, Alkohol getrunken oder einfach gechillt. Der Geräuschpegel war enorm. Auch in den Beeten lag eine ganze Menge Müll herum.

Übrigens: Nach der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen dürfen sich maximal zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Weitere Informationen gibt es hier. (Stefan Rampfel und Bernd Schlegel)

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