Pandemie

Corona in Niedersachsen: Inzidenz steigt deutlich

Die Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen steigen. Nach den Sommerferien sollen laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) wieder vermehrt Tests in Schulen durchgeführt werden.
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Die Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen steigen. Nach den Sommerferien sollen laut Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) wieder vermehrt Tests in Schulen durchgeführt werden.

In Niedersachsen steigt die Corona-Inzidenz deutlich. Kultusminister Tonne kündigt an, nach den Sommerferien die Corona-Testfrequenz in den Schulen zu erhöhen.

Göttingen/Hannover - In Niedersachsen sind die Corona-Inzidenzzahlen am Donnerstag (22.07.2021) weiter deutlich gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der landesweite Sieben-Tage-Inzidenzwert bei 13,9, nachdem er am Mittwoch bei 12,7 lag. Im Land Bremen stieg er am Donnerstag leicht auf 14,8 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen im Vergleich zu Mittwoch (14,1). Der Bundesdurchschnittswert lag am Donnerstag bei 12,2.

In Niedersachsen infizierten sich 249 Menschen neu mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl seit dem Beginn der Pandemie liegt hier bei 263.136 Fällen. Ein Todesfall kam hinzu, die Zahl stieg damit auf 5806. Im Land Bremen gab es 18 Neuinfektionen bei einer Gesamtzahl von nun 27.680, die Zahl der Todesfälle blieb unverändert bei 492.

Corona-Neuinfektionen in Niedersachsen: Kultusminister kündigt mehr Test in Schulen an

Die Region Hannover war Spitzenreiter bei den Neuinfektionen mit einem Inzidenzwert von 32,8. Danach folgte die Stadt Delmenhorst mit 24,5 und der Landkreis Grafschaft Bentheim mit 24,1. Der Landkreis Friesland hatte einen Inzidenzwert von 0,0. Die nächsthöheren Inzidenzwerte hatten der Landkreis Wesermarsch mit 2,3 und der Landkreis Rotenburg mit 2,4.
Die Stadt Bremen lag bei der Sieben-Tage-Inzidenz bei einem Wert von 15,5, die Stadt Bremerhaven bei 11,4.

Derweil hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) angekündigt nach den Sommerferien die Corona-Testfrequenz in den Schulen erhöhen. Möglicherweise solle statt zweimal wöchentlich täglich getestet werden, sagte der Minister der Neuen Osnabrücker Zeitung. „Niemand wird nach den Sommerferien ohne einen negativen Corona-Test in die Schule gehen“, sagte Tonne.

Zu der Frage, ob nach den Sommerferien alle Schulen mit Luftfiltern ausgestattet seien, sagte Tonne, dass das Land mittlerweile zusätzlich Fördermöglichkeiten in Höhe von 20 Millionen Euro geschaffen habe. Nötigenfalls solle finanziell nachgebessert werden. Die Umsetzung liege bei den Schulträgern. (dpa)

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