Corona-Impfungen

Corona in Niedersachsen: So sollen die Schüler noch vor den Sommerferien geimpft werden

Schüler in Niedersachsen sollen zusätzlich zu den Corona-Selbsttests noch vor den Sommerferien gegen das Virus geimpft werden.
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Schüler in Niedersachsen sollen zusätzlich zu den Corona-Selbsttests noch vor den Sommerferien gegen das Virus geimpft werden.

Allen Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren soll in Niedersachsen noch vor den Sommerferien ein Impfangebot gegen das Corona gemacht werden.

  • In Niedersachsen liegt die Inzidenz am Dienstag (25.05.2021) bei 42,8.
  • Die Corona-Lage hat sich in den vergangenen Wochen weiter entspannt.
  • Das Land hat dem Bundesgesundheitsministerium ein Konzept für die Corona-Impfung von Schülern vorgelegt.

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Zusammenfassung: Das Land Niedersachsen hat ein Konzept zum flächendeckenden Impfen aller Schülerinnen und Schüler ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus vorgelegt. Mit Aktionen in den Schulen und in den Impfzentren im Land sollen innerhalb von zwei Wochen alle rund 450.000 Schüler zwischen 12 und 19 Jahren ein Angebot zur Immunisierung erhalten, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Dienstag (25.05.2021) in Hannover. Niedersachsen habe als erstes Bundesland dem Bundesgesundheitsministerium ein solches Konzept vorgelegt.

Wie die Minister berichten, soll die Impfaktion noch vor den Sommerferien im Juli beginnen und die Zweitimpfung dann gegen Ende der Ferien Ende August bis Anfang September erfolgen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) warb bei Eltern sowie Schülerinnen und Schülern darum, das Impfangebot zu nutzen, um wieder einen sicheren Betrieb der Schulen zu ermöglichen.

Corona-Impfung für Schüler in Niedersachsen: Rund eine Million Dosen erforderlich

Voraussetzung für die Impfkampagne für Schülerinnen und Schüler ist, dass der Impfstoff von Biontech/Pfizer bis dahin für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen ist – und in ausreichender Menge zur Verfügung steht. Es liege dann am Bund, die erforderlichen eine Million Impfdosen für Niedersachsen bereitzustellen, sagte Kultusminister Tonne. Die laut Behrens über 900.000 erforderlichen Impfdosen müssten in einer Sonderlieferung nach Niedersachsen gebracht werden. Die Organisation laufe über die regionalen Impfzentren. Den Zentren stehen aktuell rund 230.000 Impfdosen pro Woche zur Verfügung. Das reiche nicht aus, um allen Schülerinnen und Schülern ein Impfangebot zu machen.

Die Impfungen würden dann in Zusammenarbeit mit den Schulen in einer Halle vor Ort (Sporthalle, Aula, Gemeindehaus etc.) oder in den Impfzentren durchgeführt werden. Dabei spielen auch die mobilen Impfteams in den Landkreisen eine entscheidende Rolle. „Das werden sehr anstrengende Wochen für die Zentren und die Teams, aber das ist machbar“, sagte Gesundheitsministerin Behrens.

+++ 13.55 Uhr: Mit Blick auf die geltenden Corona-Maßnahmen in Niedersachsen verweist der Krisenstab des Landes auf den bestehenden Stufenplan. Voraussichtlich am Freitag wird die nächste Corona-Verordnung des Landes beschlossen, die sich aber ebenfalls an dem Stufenplan für Lockerungen orientiert. Daran habe es bislang keine relevanten Änderungen gegeben. Die neue Verordnung wird dann am Montag, den 31. Mai in Kraft treten. Damit ist die Pressekonferenz beendet.

Corona in Niedersachsen: Krisenstab plant Impfungen für Schülerinnen und Schüler

+++ 13.45 Uhr: Die Schüler-Impfungen gegen das Coronavirus sollen in den geplanten Wochen stattfinden. Sollten Schülerinnen und Schüler beispielsweise wegen eines Urlaubs in dieser Woche verhindert sein, wird es Ausweichtermine geben. Durch die rechtzeitige Kommunikation sollte es dennoch den meisten möglich sein, den Impfzeitraum einzurichten.

+++ 13.37 Uhr: Genaue Pläne, inwieweit die Schüler-Impfungen sich auf den Schulalltag auswirken werden, gibt es noch nicht. Kultusminister Tonne betont, dass das weiter vom aktuellen Pandemiegeschehen abhängt. Es sei möglich, dass für vollständig geimpfte Schülerinnen und Schüler dann anlasslose Schnelltests in der Schule entfallen können.

+++ 13.33 Uhr: Sollte die Empfehlung für unter 16-Jährige nicht erfolgen, werde die Kampagne in Niedersachsen dann nur für Schülerinnen und Schüler ab 16 durchgeführt. Die Zahl der Schüler, die dann ein Impfangebot bekämen, liege etwas unter der Hälfte aller Schüler.

+++ 13.28 Uhr: Die Minister betonen noch einmal, dass zunächst ein Konzept für die Impfungen von Schülerinnen und Schülern vorgelegt wurde. Sollte die Ständige Impfkommission (Stiko) in den kommenden Wochen eine Impfung für unter 16-Jährige nicht empfehlen, werde das Konzept entsprechend bearbeitet. Es sei aber von organisatorischer Bedeutung, das Konzept schon jetzt - ohne eine endgültige Entscheidung der Stiko - zu erstellen und dessen Umsetzung vorzubereiten.

+++ 13.20 Uhr: Die große Schwierigkeit bei den bisherigen Plänen zur Corona-Impfung war immer der verfügbare Impfstoff. Nach Angaben von Gesundheitsministerin Behrens sollen rund 450.000 Schülerinnen und Schüler geimpft werden, sollte der Impfstoff von Biontech/Pfizer auch für unter 16-Jährige freigegeben werden. Aktuell stehen dem Land Niedersachsen demnach 230.000 Impfdosen in den Impfzentren zur Verfügung. Für die Impfkampagne der Schülerinnen und Schüler sei daher eine zusätzliche Lieferung von insgesamt rund einer Million Impfdosen fällig: Die Hälfte für den Start der Kampagne im Juli und die andere Hälfte für die Zweitimpfungen der Schülerinnen und Schüler am Ende der Sommerferien.

Corona-Impfungen in Niedersachsen: Angebot für Schüler Mitte Juli erwartet

+++ 13.16 Uhr: Der Kultusminister kündigt an, dass es für die Schüler und Eltern im Voraus ein Info-Paket geben wird, mit allen relevanten Informationen und Formularen. Auch Minister Tonne betont, dass die Schutzimpfung gegen das Coronavirus freiwillig bleibt, wirbt allerdings dafür das Angebot anzunehmen.

+++ 13.14 Uhr: Kultusminister Grant Hendrik Tonne übernimmt nun das Wort. Er präzisiert das Konzept für die Schüler-Impfungen: Die Erstimpfungen sollen demnach zwischen dem 12. und 23. Juli stattfinden, die Zweitimpfungen zwischen dem 23. August und dem 3. September.

+++ 13.10 Uhr: Gesundheitsministerin Behrens betont noch einmal, dass es sich lediglich um ein Impfangebot für die Schülerinnen und Schülern handelt und die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern frei entscheiden sollen, ob sie dieses annehmen möchten. Ebenfalls stehe es den Eltern und Kindern auch frei, die Corona-Schutzimpfung bei einem Kinder- oder Jugendarzt durchführen zu lassen, anstatt in einem der regionalen Impfzentren.

+++ 13.08 Uhr: Das Konzept sieht vor, dass die Impfungen für Schülerinnen und Schüler in den Impfzentren, sowie in Zusammenarbeit mit den Schulen und den mobilen Impfteams durchgeführt werden. Die Erstimpfungen sollen demnach kurz vor den Sommerferien durchgeführt werden und die Zweitimpfungen gegen Ende der Sommerferien.

Corona-Impfung für Schüler in Niedersachsen noch vor den Sommerferien

+++ 13.06 Uhr: Behrens erklärt, dass noch vor den Sommerferien mit den Impfungen von Schülerinnen und Schülern in Niedersachsen begonnen werden soll. Anfang Juni werde mit der Erlaubnis für Schüler-Impfungen ab 12 Jahren von der Ständigen Impfkommission (Stiko) sowie der EU-Arzneimittelbehörde (EMA) gerechnet.

Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister Niedersachsen, und Daniela Behrens (SPD), Sozial- und Gesundheitsministerin, äußern sich zur aktuellen Corona-Lage in Niedersachsen.

+++ 13.05 Uhr: Die Gesundheitsämter in Niedersachsen gehen aufgrund der Pfingst-Feiertage aktuell davon aus, dass die niedrigen Infektionszahlen aktuell nicht ganz die Realität abbilden. Behrens berichtet, dass ab Donnerstag oder Freitag wieder mit realistischen Zahlen zu rechnen sei. Die 7-Tage Inzidenz in Niedersachsen werde sich dann bei 50 einpendeln, so die aktuelle Einschätzung. Ein wichtiger Weg aus der Pandemie heraus sind die Schutzimpfungen.

+++ 13 Uhr: Die Pressekonferenz beginnt. Gesundheitsministerin Behrens beginnt mit den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie in Niedersachsen.

Update vom Dienstag, 25.05.2021, 12.57 Uhr: In wenigen Minuten soll die Pressekonferenz mit Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens und Kultusminister Grant Hendrik Tonne sowie der stellvertretenden Krisenstabsleiterin Claudia Schröder und Regierungssprecherin Anke Pörksen beginnen. Hauptthema der PK sollen die geplanten Corona-Schutzimpfungen für Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen werden.

Corona in Niedersachsen: Krisenstab äußert sich live zu Lockerungen

Erstmeldung vom Dienstag, 25.05.2021: Hannover – Die Corona-Lage in Niedersachsen entspannt sich. Die landesweite 7-Tage-Inzidenz ist am Dienstag (25.05.2021) erneut zurückgegangen und liegt nun bei 42,8. Werden die Regeln angesichts der sinkenden Zahlen weiter gelockert? Ab 13.00 Uhr äußert sich der Krisenstab live zu aktuellen Corona-Lage.

Im Einzelhandel in Niedersachsen gelten bereits gelockerte Regeln. Demnach gilt seit Dienstag die neue Corona-Verordnung des Bundelandes. Unter bestimmten Voraussetzungen entfällt unter anderem die Testpflicht vor dem Einkaufen - und zwar dann, wenn die Inzidenz in einer Kommune unter 50 liegt. Ab einer Inzidenz von 35 fällt auch die Kundenobergrenze im Einzelhandel weg.

Bei der Pressekonferenz des Corona-Krisenstabs wird es am Dienstag um die Entwicklung der Corona-Lage gehen. Zudem äußern sich Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) und Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) zu den geplanten Impfungen für Jugendliche ab zwölf Jahren. Neben Behrens und Tonne werden auch die stellvertretende Krisenstabsleiterin Claudia Schröder und Regierungssprecherin Anke Pörksen anwesend sein.

Auch die Entwicklung der Impfkampagne dürfte Thema werden. Niedersachsen legt aktuell einen auf das Verabreichen der Zweitimpfungen. Erstimpfungen sind bis Anfang Juni hingegen nur wenige geplant. Künftig sollen auch Haus- und Betriebsärzte mehr Corona-Impfstoff verabreichen können, berichtet der NDR. (sne mit dpa)

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