Göttinger Unternehmen

Corona: Sartorius bei Impfstoff- und Medikament-Entwicklung im Boot

Material für Forschung und Produktion: Sartorius beliefert auch Hersteller, die an Corona-Impfstoffen und -Medikamenten arbeiten, dazu zählen Filter und Filtrationsanlagen. Foto: Sartorius/Peter Ginger/nh

Ein Göttinger Großunternehmen mischt über seine Kunden in der Coronavirus-Bekämpfung mit: Sartorius ist Partner vieler wichtiger Pharma-Hersteller.

Die Göttinger Sartorius AG ist ein Global Player im Biopharmazie-Bereich, unterstützt Labore und Hersteller von Medikamenten und ist aktuell gefragter denn je bei Medikamente-Hersteller weltweit. „Wir arbeiten derzeit sehr intensiv mit mehreren deutschen und internationalen Herstellern zusammen, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus in der Entwicklung oder bereits in den klinischen Testphasen haben“, sagt Unternehmenssprecherin Petra Kirchhoff auf Anfrage unserer Zeitung.

Der Konzern mit Stammsitz in Göttingen liefert alles von Filtern, Membranen, Zellkulturen, Software, Bioreaktoren, Analysegeräten bis zu Labor-Komplettausstattungen. „Wahrscheinlich wird weltweit kaum ein Impfstoff ohne Sartorius-Technologie hergestellt“, beschreibt Petra Kirchhoff.

Daraus resultiert für Sartorius aber auch eine Herkules--Aufgabe: „Wir fokussieren uns aktuell darauf, unsere Produktion und die Lieferketten in vollem Umfang aufrecht zu erhalten.“ Das gelänge bisher – auch, „weil die Mitarbeiter, vor allem in der Produktion, gerade einen Superjob machen“, sagt Kirchhoff.

Die Sartorius AG beschäftigt weltweit etwa 9000 Mitarbeiter in 60 Ländern. In Göttingen arbeiten etwa 2500 Menschen, Tendenz steigend. (tko)

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie und die Folgen hilft der Göttinger Konzern Sartorius. Der Pharmazulieferer spendet der Universitätsmedizin Göttingen eine größere Summe. Damit soll die Beatmungsforschung unterstützt werden.

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