Corona-Virus

Unternehmen spendet der Stadt Göttingen 50.000 medizinische Masken für Schulen

Zwei Damen und ein jüngerer Herr stehen in einer Halle, alle halten mehr oder weniger große Pakete in den Händen.
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50 000 medizinische Masken übergab das Braunschweiger Unternehmen Arctic jetzt der Stadt Göttingen in der Mensa der Neuen IGS. Bei der Übergabe dabei waren von links Schuldezernentin Maria Schmidt, Jonas Kawa von der Arctic GmbH und Gabriele Friedrich, Abteilungsleiterin Fachbereich Schule von der Stadt Göttingen.

50 000 medizinische Masken hat das Braunschweiger Unternehmen Arctic der Stadt Göttingen an der Neuen IGS gespendet. Die Masken werden an die städtischen Schulen verteilt.

Göttingen – „Wir können sie auf jeden Fall gebrauchen“, sagte Göttingens Schuldezernentin Maria Schmidt. Jeweils zwischen 500 und 10 000 Masken erhalten die insgesamt 32 Schulen in städtischer Trägerschaft.

Arctic produziert hauptsächlich Kühlsysteme für Computer

Dass die Verteilungszahlen so unterschiedlich hoch ausfallen, liegt laut Schmidt an der jeweiligen Anzahl der Schüler und des Personals. Darüber hinaus habe die Stadt bereits aus eigenen Mitteln Masken beschafft.

„Gerade in Göttingen gibt es in den kommenden Jahren viele junge Fachkräfte“, begründet Kawa die Spende an die Stadt. Mitte vergangenen Jahres habe Arctic Masken in das Produktsortiment aufgenommen, da viele zu überteuerten Preisen auf dem Markt waren, wie Kawa sagt.

Dem habe man entgegenwirken wollen. Hauptsächlich produziert das Unternehmen Kühlsysteme und Lüfter für Computer.

Hergestellt werden die medizinischen Masken in China

Der Kontakt zur Stadt Göttingen ging dabei von Arctic aus. Das habe zuvor bereits der Stadt Braunschweig Masken gespendet und mittlerweile den Spendenumkreis erweitert. Kawa betont jedoch, dass Arctic jedem Spenden zukommen lasse, der einen gemeinnützigen Zweck und Stiftungsgedanken vorweisen kann.

Hergestellt werden die Masken in Produktionsstätten in China. „Unser Wunsch ist, dass auch andere Unternehmen etwas zurückgeben“, sagt Kawa. Arctic selbst sei trotz Lieferengpässen im vergangenen Jahr im Zuge von Corona bisher den Umständen entsprechend gut durch die Krise gekommen.

Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und hat neben Deutschland auch Büros in den Vereinigten Staaten und Hong Kong. Die medizinischen Masken bietet das Unternehmen auch auf seiner Internetseite und auf der Internet-Auktionsplattform Ebay zum Verkauf an. (Jan Trieselmann)

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