Coronavirus

Corona: Weitgehender Besuchsstopp an regionalen Kliniken - Auch UMG betroffen

Haupteingang Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
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Neue Regelung zum Schutz von Patienten und Mitarbeitern: Ab Freitag, 3. Dezember, gilt auch an der UMG ein Besuchsstopp.

Zum Schutz von Mitarbeitern und Patienten: Ab Freitag, 3. Dezember, gilt in den meisten Kliniken und Krankenhäusern: Keine Besucher und nicht notwendige Begleitpersonen mehr.

Göttingen - Betroffen sind von der Regelung Einrichtungen des regionalen Kliniknetzwerkes Südniedersachsen/Nordhessen. Weil sich das Coronavirus auch in Göttingen und der umliegenden Region wieder rasant ausbreite, habe man diese Regelung beschlossen, heißt es in einer Mittleiung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG).

Ab Freitag, den 3. Dezember, sind Besucher und nicht notwendige Begleitpersonen daher in einigen Kliniken und Krankenhäusern des Partner-Netzwerkes nicht mehr zugelassen. Von dem Besuchsstopp betroffen sind:

  • Universitätsmedizin Göttingen (UMG)
  • Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende
  • St. Martini Krankenhaus Duderstadt
  • Agaplesion Krankenhaus Neu Bethlehem
  • Klinikum Hann. Münden

Auch für das Einbecker Bürgerspital greift diese Regelung, jedoch erst ab Montag, 6. Dezember.

Besuchsstopp in Kliniken und Krankenhäusern: Ausnahmeregelungen

Ausnahmen gelten grundsätzlich für die Begleitung bei Geburten, für notwendige Begleitpersonen von minderjährigen Kindern sowie in palliativmedizinischen Situationen. Dabei ist immer eine Besuchsperson unter Berücksichtigung der 3G-Regelung plus FFP2-Schutzmaske zugelassen.

An der UMG gelten gesonderte Regelungen für die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, sofern Besuche für den Therapieerfolg oder zur Vorbeugung von Verschlechterungen oder notwendige Begleitpersonen (z.B. Richter, Vormund) unabdingbar sind. Auch hier ist immer nur eine Besuchsperson unter Berücksichtigung der 3G-Regel plus FFP2-Schutzmaske zugelassen.

In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der UMG gilt: Mitaufnahme einer Begleitperson, es sind keine Besucher zugelassen, die Begleitperson kann nur in begründeten Ausnahmefällen wechseln.

Bei Kindern und Jugendlichen ohne Begleitperson: Besuch von einem Elternteil einmal pro Tag unter Berücksichtigung der 2G-Regel plus aktuellen Test plus FFP2 Maske ist möglich.

Begründete Ausnahmeregeln und Einzelfallentscheidungen sind in Abstimmung mit den jeweiligen Direktor*innen der Kliniken möglich. Individuelle Ausnahmeregelungen sind auf den Internetseiten der jeweiligen Krankenhäuser und Kliniken zu finden.

Besuchsstopp in Kliniken und Krankenhäusern: Patientenversorgung ist gesichert

Der Besuchsstopp berührt nicht die Patientenversorgung: Dazu gehören insbesondere alle Notfälle, akute Schmerztherapien sowie onkologische Behandlungen und Operationen.

Wichtig ist: Patientinnen und Patienten, bei denen sich beispielsweise Symptome für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zeigen, sollen unbedingt die jeweilige Notfallversorgung ihrer Kliniken in Anspruch nehmen. Es ist keineswegs gewollt, auf eine notwendige Behandlung zu verzichten. (Melanie Zimmermann)

BESUCHSREGELUNGEN DER PARTNERKLINIKEN DES REGIONALEN KLINIKNETZWERKES SÜDNIEDERSACHSEN

Besuchsstopp ab Freitag, 3. Dezember:

- Universitätsmedizin Göttingen
- Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende
- St. Martini Krankenhaus Duderstadt
- Agaplesion Krankenhaus Neu Bethlehem
- Klinikum Hann. Münden

Besuchsstopp ab Montag, 6. Dezember:

- Einbecker Bürgerspital

Regelung 2-G-plus-plus (geimpft, genesen, negativer Test und FFP2-Maske)

- Asklepios Seesen
- Helios Albert-Schweitzer-Klinik Northeim
- Helios Klinik Bad Gandersheim
- Helios Klinik Herzberg/Osterode
- Klinikum Werra-Meißner Standort Eschwege
- Klinikum Werra-Meißner Standort Witzenhausen

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