In drei Kliniken striktes Besuchsverbot

Coronavirus in Göttingen: Kliniken schränken Besucherverkehr ein

„Besuche untersagt“. Das evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende geht einen strikten Weg und verbietet Krankenbesuche.
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„Besuche untersagt“. Das evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende geht einen strikten Weg und verbietet Krankenbesuche.

Die Krankenhäuser und Kliniken reagieren auch mit Restriktionen für Besucher auf die Ausbreitung des Coronavirus.

Göttingen - Die größte Klinik der Region, die Universitätsmedizin Göttingen hat ein eingeschränktes Besucherverbot verhängt: Es gilt ab diesem Wochenende. Dabei hat der UMG-Vorstand auch Ausnahmen vorgesehen: So dürfen Schwerkranke und/oder auf den Intensivstationen liegende Menschen besucht werden, aber immer nur von einer Person.

 „Wir halten das für sinnvoll und angemessen“, sagte UMG-Sprecher Stefan Weller am Freitag. Geschlossen wird dort ab Montag auch die Bibliothek für Studierende. Sie gehört zur Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. An dieser werden Fernleihen eingerichtet. Die Schließung der staatlichen Bibliotheken hatte Minister Björn Thümler am Freitag verkündet. Betroffen sind davon in der Uni-Klinik auch Lernzonen im Bibliotheksbereich.

Coronavirus in Göttingen: Universitätsmedizin will Situation regelmäßig neu bewerten

Generell will man an der UMG die Situation ständig neu beraten, so bleiben die Mensa, Restaurant und Cafeteria im Hauptgebäude zunächst geöffnet. Man habe zusammen mit dem Studentenwerk einen Versorgungsauftrag - auch für Studierende, sagte Stefan Weller. Er sagte auch, dass man über die Besucherregelungen und weitere Schließungen immer wieder neu beraten werde.

Coronavirus in Göttingen: In drei Kliniken gilt ab sofort striktes Besuchsverbot

Noch strikter sind die Verbote im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende: Dort gilt an allen drei Standorten, also in Weende, im Neu-Mariahilf in der Innenstadt und in Lenglern ab Samstag, 14. März, ein Besuchsverbot. Die Regelung gilt bis auf Weiteres. „Diese Entscheidung dient zum Schutz der Patienten“, macht Prof. Dr. Michael Karaus, Medizinischer Geschäftsführer des EKW , deutlich. Mit der Maßnahme kann laut Karaus auch der Gefahr der Übertragung weiterer Virusinfektionen (Grippe und Brechdurchfall) vermieden werden. (tko)

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