Göttingen: Zwangsarbeit ist das Thema

Dauerausstellung in Göttingen öffnet wieder

Während des Zweiten Weltkriegs rekrutierten die Nationalsozialisten Zwangsarbeiter aus allen besetzten Gebieten, die auch für die Kriegswirtschaft eingesetzt wurden.
+
Während des Zweiten Weltkriegs rekrutierten die Nationalsozialisten Zwangsarbeiter aus allen besetzten Gebieten, die auch für die Kriegswirtschaft eingesetzt wurden.

Nach der Sommerpause öffnet die Geschichtswerkstatt Göttingen die Dauerausstellung „Auf der Spur europäischer Zwangsarbeit. Südniedersachsen 1939 – 1945“ wieder.

Göttingen – Besuche sind nach eigenen Angaben wieder möglich. Weitere Termine sind montags bis freitags von 10 bis 14 Uhr, donnerstags auch von 15 bis 18 Uhr und am Sonntag 6. September von 14 bis 17 Uhr.

Zudem sind vier neue Workshops für Gruppen aus Jugendlichen ab 15 Jahren in Arbeit. Sie behandeln die Biografien einzelner Zwangsarbeiter und jene Orte, an denen Zwangsarbeit verrichtet wurde. Ein Weiterer beleuchtet die von den Nationalsozialisten betriebene Propaganda, deren Ziel es gewesen sei, Zwangsarbeit zu verharmlosen und sie als Teil des Kampfes gegen den Bolschewismus darzustellen.

Kleingruppen können die einzelnen Angebote kostenfrei besuchen. Die Organisatoren bitten um eine telefonische Anmeldung unter 05 51 /29 34 69 01. Die Ausstellung hat einen separaten Eingang im Gebäude der Berufsbildenden Schulen BBS II an der Godehardstraße 11. Weitere Informationen gibt es auf zu.hna.de/ns0109. Dort ist auch ein virtueller Gang durch die Ausstellung möglich. (Fabian Becker)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.