Demo in Göttingen

Aktionstag: Teilnehmer wollen bei Demo in Göttingen Spuren hinterlassen

Demo in Göttingen: Teilnehmer wollen Spuren hinterlassen
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Aktionstag am Sonntag: Vor dem Neuen Rathaus in Göttingen soll auf das Schicksal von Flüchtlingen aufmerksam gemacht werden.

Unter dem Motto „Wir hinterlassen Spuren“ wollen die Initiative Seebrücke und andere Organisationen am Sonntag, 5. April, in Göttingen gegen die Flüchtlingspolitik Deutschlands und der Europäischen Union protestieren.

Da herkömmliche Demonstrationen zurzeit wegen der Corona-Krise nicht möglich, wollen die Teilnehmer von 11 bis 15 Uhr einzeln im Minutentakt über den Kundgebungsplatz am Neuen Rathaus am Hiroshimaplatz spazieren.

„Wir hinterlassen dabei farbige Fußabdrücke oder leere Schuhe“, erklärte die Seebrücke. „Wir können nicht zeitgleich mit vielen an einem Ort sein und wir werden auf unserer aller Gesundheit achten, aber wir können trotzdem zeigen, dass wir viele sind und unsere Spuren im öffentlichen Raum hinterlassen.“

In den Lagern auf den griechischen Inseln müssten weiterhin mehr als 40 000 Menschen unter katastrophalen Bedingungen ausharren, heißt es im Aufruf. Die deutsche Regierung müsse jetzt handeln, sie müsse jetzt evakuieren: „Und sie kann es: Weltweit wurden Zehntausende deutsche Touristen mit Flugzeugen zurückgeholt.“ Nach Angaben der Seebrücke finden ähnliche Demonstrationen am Sonntag auch in anderen deutschen Städten statt.  epd/bsc

zu.hna.de/seegoe420

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